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Ausschreitungen bei Protest in Bangkok

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Protest in Bangkok
Protest in Bangkok   -   Copyright  AP Photo/Sakchai Lalit
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Bei Protesten der thailändischen Demokratiebewegung ist es in der Hauptstadt Bangkok zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Regierungskritikern und der Polizei gekommen.

Zu der Kundgebung hatte die Ratsadon-Bewegung aufgerufen, die den Rücktritt der Regierung und eine Verfassungsreform fordert.

In vielen Teilen Thailands gibt es seit vergangenem Jahr immer wieder Demonstrationen, bei denen zunehmend auch die Monarchie infrage gestellt wird.

In Thailand stehen auf Kritik am König drakonische Strafen von bis zu 15 Jahren Haft. Erst am Dienstag waren vier führende Aktivisten der Demokratiebewegung wegen Majestätsbeleidigung angeklagt worden.

In den vergangenen Monaten haben die Behörden in Bangkok bereits Dutzende weitere Demonstranten wegen des gleichen Vergehens angezeigt.

Am Montag hatten sich Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen alarmiert über die Zunahme in der Anwendung des Gesetzes gezeigt.

"Wir haben wiederholt betont, dass Lèse-Majesté-Gesetze in einem demokratischen Land keinen Platz haben", hieß es in einer Mitteilung. "Wir sind zutiefst beunruhigt über den Anstieg der Zahl der Strafverfolgungsmaßnahmen seit Ende 2020 und die härteren Haftstrafen."