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FPÖ, Identitäre, Neonazis, QAnon: 10.000 bei Corona-Protest in Wien

Slogan gegen Sebastian Kurz bei der FPÖ-Demo gegen Corona-Regeln in Wien
Slogan gegen Sebastian Kurz bei der FPÖ-Demo gegen Corona-Regeln in Wien Copyright ALEX HALADA/AFP or licensors
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Von Euronews mit dpa, AFP
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"Kurz muss weg" war einer der Slogans bei der Corona-Demo in Wien an diesem Samstag. Herbert #Kickl wetterte gegen die Regierung. Es gab auch eine Gegendemo.

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An diesem Samstag haben in Wien etwa 10.000 Menschen an einer Demonstration gegen die Corona-Regeln teilgenommen. "Kurz muss weg" und "Pandemic is over" stand auf Plakaten. Unter den Teilnehmer:innen der Demo waren Leute aus der rechten Szene wie von den rechtsextremen Identitären sowie der in Österreich bekannte verurteilte Neonazi Gottfried Küssel. Viele trugen keine Masken. Es gab auch eine Gegendemo in Form einer Fahrrad-Rallye.

Der erfahrene Journalist des STANDARD sprach von einem "Meilenstein für die extreme Rechte". 

FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl wetterte auf einer Kundgebung gegen die Regierung und die "Lügenpresse". Die EU-Gesundheitspolitik bezeichnete er als "gleichgeschaltetes Machtspiel“. Kickl kritisierte die Reise von Kanzler Sebastian Kurz nach Israel, dort herrsche "Unfreiheit" und "Gesundheitsapartheid". Laut ORF kamen antisemitische Rufe aus dem Publikum.

Die Polizei wurde dafür kritisiert, dass sie nicht hart genug gegen die Gegner:innen der Corona-Regeln und deren hetzerische und antisemitische Parolen vorgegangen sei.

Reinhard Schnakl, stellvertretender Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit im Innenministerium, erklärte, dass es Verbindungen zur deutschen AfD gebe und dass deren Anhänger:innen zu den Protesten in Wien anreisen wollten. Schnakl bestätigte laut STANDARD, dass Rechtsextreme die Proteste der Maßnahmenkritiker, Corona-Leugner und Corona-Verharmloser für ihre Zwecke vereinnahmen wollten.

Weitere Quellen • ORF, Standard

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