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QAnon-Verschwörer Oliver Janich wohl nach Deutschland ausgeliefert

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Oliver Janich - Symbolbild
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Oliver Janich - Symbolbild Copyright Matthias Schrader/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved
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Von Euronews mit Twitter, Tagesspiegel
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Während der Corona-Pandemie hatte der Verschwörungstheoretiker Oliver Janich weitere Anhänger auf Telegram gewonnen. Jetzt ist der Journalist offenbar auf den Philippinnen festgenommen worden.

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Der Verschwörungstheoretiker Oliver Janich verbreitet Hass und Hetze über einen Telegram- und einen YouTube-Kanal, die in der Corona-Pandemie Anhänger dazugewonnen hatten - von den Philippinen aus. Laut Medien - wie dem Tagesspiegel - ist der 53-jährige ehemalige Finanzjournalist jetzt in seinem philippinischen Resort festgenommen worden. Offenbar wird der QAnon-Anhänger an Deutschland ausgeliefert.

Wie Rechtsextremismus-Experten, die Janichs Kanäle beobachten, berichten, wurde der Auswanderer in Handschellen zum Flughafen Manila gebracht.

Laut den Forschenden von CeMas war Oliver Janich Autor der rechtsextremen COMPACT und er sprach Grußworte per Video auf Querdenken-Demos 2020. Der Experte für Verschwörungstheorien Josef Holnburger bezeichnet Janich damals als den "größten Verschwörungsideologen im deutschsprachigen Netz".

Auf den Philippinen versuchte der Deutsche, der zuvor in Bayern gelebt hatte, ein Resort für Gleichgesinnte aufzubauen.

Der SPIEGEL berichtet ebenfalls über die Festnahme des Rechtsextremen auf den Philippinen.

Auch gegenüber dem Bayrischen Rundfunk bestätigt die Staatsanwaltschaft München, dass sie gegen Oliver Janich ermittelt. Er soll mehrere Personen beleidigt und dazu aufgerufen haben, Mitglieder der Regierung umzubringen. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I erklärte Juliane Grotz, es gebe Ermittlungen wegen Beleidigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten. "Weitere Angaben können wir zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen".

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