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Tote und Verletzte bei Explosion in Äquatorialguinea

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Tote und Verletzte bei Explosion in Äquatorialguinea
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Bei einer Explosion im westafrikanischen Äquatorialguinea sind laut Behörden etwa 20 Menschen getötet und rund 600 verletzt worden. Das Unglück ereignete sich laut Regierungsangaben am Sonntagnachmittag in Bata, der größten Stadt des Landes in einer Kaserne. Sprengstoffdepots seien durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit in Brand geraten, als Nachbarn in nahe gelegenen Farmen hätten Feuer gezündet, die sich bis zur Kaserne ausgebreitet hätten, hieß es in einer Mitteilung. Die Druckwellen haben demnach an fast allen Gebäuden und Häusern in Bata Schäden angerichtet.

Der Außenminister des Landes bat befreundete Nachbarländer und internationale Organisationen um Hilfe. Die Tragödie in Bata komme zur Gesundheitsnotlage durch die Corona-Pandemie im Land hinzu.

Präsident Teodoro Obiang rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Er habe die Aufnahme von Ermittlungen angeordnet, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Zahl der Todesopfer könnte sich erhöhen, da die Behörden weitere Menschen unter den Trümmern vermuten.