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Deutschland verlängert Lockdown bis 18. April

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Deutschland verlängert Lockdown bis 18. April
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Deutschland verlängert den Lockdown bis zum 18. April - zumindest darüber waren sich Bund und Länder bei einem virtuellen Corona-Gipfel einig. Bundesweit ist die Infektionsrate zuletzt auf eine Inzidenz von über 100 pro 100.000 Einwohner gestiegen.

Ein Streitpunkt zwischen Bund und Ländern: Reisen über Ostern

Gerade beim Thema Reisen scheinen jedoch sehr unterschiedliche Ansichten zu herrschen. Rund hundert Vertreter von Reisebüros und Hotelketten forderten bei einem Protest vor dem Brandenburger Tor in Berlin mehr Flexibilität bei Reisebeschränkungen.

Die Reiseerlaubnis für deutsche Touristen nach Mallorca, das nicht mehr als COVID-19-Risikogebiet eingestuft wird, hat zu Kontroversen geführt. Die ersten Ferienflieger auf die spanische Insel sind schon abgehoben, während Urlaub innerhalb Deutschlands bisher noch nicht möglich ist.

Auch Spanier dürfen innerhalb des Landes nicht die Region wechseln- während Reisen in und aus anderen EU-Ländern zulässig sind. Die Europäische Kommission hat Spanien deshalb um "Kohärenz" bei den Reisebeschränkungen gebeten.

Österreich verschiebt Lockerungen auf nach Ostern

Trotz einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von rund 240 verzichtet Österreich zunächst auf weitere Schritte in der Corona-Krise.

Die ursprünglich ins Auge gefasste Öffnung der Außengastronomie ist zwar zunächst vom Tisch, aber weitere Öffnungsschritte werden nicht ausgeschlossen. Diese sollen nach Ostern möglich sein, falls die Entwicklung in den Intensivstationen stabil bleibe.

Zur Bewertung der Lage soll in den nächsten Monaten nicht mehr nur der Inzidenzwert herangezogen werden, so Kanzler Sebastian Kurz: "Im April, Mai und Juni werden wir uns nicht mehr nur auf die Anzahl der Infektionen konzentrieren, sondern natürlich auch auf den Fortschritt der Impfungen für über 50-Jährige und natürlich insbesondere auf die Situation auf den Intensivstationen".

Ab April will Österreich außerdem einen regionalen Ansatz verfolgen, der es bestimmten Regionen mit niedrigeren Infektionsraten und Krankenhausaufenthalten ermöglicht, Beschränkungen zu lockern.

Proteste gegen strengen Lockdown in Bosnien-Herzegowina

In Bosnien-Herzegowina haben hunderte Menschen gegen seit Freitag geltende neue strenge Corona-Maßnahmen protestiert. Wegen dem dramatischen Anstieg der Infektionen und Todesfälle hat das Balkanland eilig einen strengen Lockdown beschlossen. Schulen, Gastronomie und Einkaufszentren wurden geschlossen, die Maskenpflicht gilt nun auch unter freiem Himmel. Der Lockdown soll zunächst für 15 Tage gelten.