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Sanktionsdruck: China und Russland rücken enger zusammen

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Sanktionsdruck: China und Russland rücken enger zusammen
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Chinas Außenminister Wang Yi und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow rücken nach zweitägigen Gesprächen in Südchina enger zusammen. China und Russland geraten immer weiter unter Sanktionsdruck durch die USA und Europa wegen Menschen- und Völkerrechtsverletzungen wie bei der Krimfrage oder den Uiguren.

Es gibt keine Beziehungen mehr mit der Europäischen Union als Organisation, diese Beziehungen wurden durch die einseitigen Entscheidungen Brüssels zerstört. Wenn die Europäer es für zweckmäßig halten, diese Schäden mit ihrem größten Nachbarn zu beseitigen, sind wir natürlich bereit, diese Beziehungen wieder aufzunehmen, auf der Grundlage von Gleichberechtigung und basierend auf einem Interessenausgleich.
Sergei Lawrow
Außenminister der Russischen Föderation

Um die Auswirkungen von Sanktionen zu reduzieren, brachte Russland die Möglichkeit ins Spiel, sich zum Beispiel aus westlichen Zahlungssystemen wie Swift zu verabschieden oder den Dollar als internationales Zahlungsmittel zu ersetzen. Laut Expertenmeinung kann Russland die Abkopplung von Dollar und Swift nicht allein schaffen, da sei der Kreml zwingend auf China angewiesen.

China und Russland seien bereits jetzt „sehr enge Partner“, und die Entwicklung der russisch-chinesischen Beziehungen sei nicht gegen ein bestimmtes Land gerichtet, betonte eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums am Montag.