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Krankenhäuser wegen Covid-19 "am Anschlag" - Notbetrieb im Burgenland

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Intensivstation in Österreich
Intensivstation in Österreich   -   Copyright  HELMUT FOHRINGER/AFP
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Im österreichischen Bundesland Burgenland gilt für die Krankenhäuser jetzt Notbetrieb. Das bedeutet, dass "nur mehr in akut lebensnotwendigen Fällen operiert wird", erklärt der Geschäftsführer der Krages-Krankenhäuser Hubert Eisl. Dann habe man 27 Intensivbetten zur Verfügung.

Die vier Krages-Spitäler in Oberwart, Oberpullendorf, Güssing und Kittsee haben insgesamt noch zehn Intensivbetten für Non-Covid-Belegungen. In Einzelfällen könnten Patienten auch in andere Bundesländer transferiert werden, wobei sich diese ebenfalls dem Limit nähern würden. "Die Situation ist jetzt wirklich ernst. Wir sind am Anschlag. Alle Häuser fahren ab dieser Woche nur mehr den Notbetrieb", sagte Eisl.

In Wien soll der vom 1. bis zum 6. April geplante Oster-Lockdown bis zum 11. April verlänger werden. Dafür hatte sich auch Wiens Bürgermeister Michael Ludwig von der SPÖ schon zuvor ausgesprochen. Die beiden anderen Bundesländer im Osten - Burgenland und Niederösterreich - wollen mit der Entscheidung über eine Verlängerung noch abwarten.

Im Burgenland liegt die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen derzeit laut Gesundheitsbehörde AGES bei 303 pro 100.000 Einwohner:innen, in Wien bei 342. Im der Alpenrepublik insgesamt beträgt die 7-Tage-Inzidenz derzeit 260.

In ganz Österreich wurden an diesem Montag 3.076 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet

9.275 Menschen verstarben bisher an den Folgen von Covid-19. Derzeit befinden sich 2.227 Personen aufgrund des Coronavirus in Krankenhäusern, davon 534 auf Intensivstationen.