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RKI meldet 24 300 Neuinfektionen - Britische Variante B117 bei 88 %

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Von Euronews
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Beschäftigte in einem Testzentrum in Mainz
Beschäftigte in einem Testzentrum in Mainz   -   Copyright  Boris Roessler/AP
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An diesem Gründonnerstag meldet das Robert Koch-Institut 24 300 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Am Vortag waren etwa 17000 verzeichnet worden. Gleichzeitig sind 201 weitere Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Die 7-Tage-Inzidenz für ganz Deutschland liegt laut RKI derzeit bei 134,2. Am schlimmsten betroffen ist weiterhin der Landkreis Greiz in Thüringen mit einer Inzidenz von 599 - gefolgt vom Wartburgkreis und Schwäbisch Hall und dem Vogtlandkreis mit Inzidenzen über 400.

Ein deutlicher Anstieg der Coronavirus-Ansteckungen war vor allem wegen der ansteckenderen britischen Variante, die sich weiter ausbreitet, von Expert:innen vorausgesagt worden.

88 % aller Infektionen sind B.1.1.7

Das RKI verzeichnet auch einen kontinuierlichen Anstieg der britischen Variante des Coronavirus B.1.1.7 - der Anteil liegt inzwischen bei 88 Prozent. Die anderen Varianten spielen - wie schon Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin erklärt hatte - kaum eine Rolle. Drosten sagte im NDR-Podcast über die südafrikanische und die brasilianische Mutation: "Diese Varianten kommen nur dann hoch, wenn wir in der Bevölkerung schon eine Immunität haben. Sonst profitieren die nicht von ihren Mutationen."

Aktuell verfügbare Impfstoffe schützen auch vor Varianten

Die gute Nachricht der jüngsten Berichte des Robert Koch-Instituts ist, dass alle derzeit eingesetzten Impfstoffe sehr gut vor einer Covid-19-Erkrankung durch B.1.1.7 schützen und auch vor schweren Erkrankungen durch die beiden anderen Varianten des Coronavirus.