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Lockerungen: Wien geht voran, Vorarlberg rudert zurück

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Von euronews
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Polizist in Wien
Polizist in Wien   -   Copyright  JOE KLAMAR/AFP or licensors
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Bevor die von Kanzler Sebastian Kurz angekündigte Wiederöffnung von Gastgewerbe, Kultur, Sport und Reisebranche in Österreich am 19. Mai in Kraft tritt, geht die Stadt Wien einen Zwischenschritt.

Die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen der Hauptstadt wird am 3. Mai gelockert, Handel und Körperpflegebetriebe dürfen wieder Kundschaft empfangen. Dabei hatte sich Kurz dafür ausgesprochen, möglichst alle Bereiche zum selben Zeitpunkt wieder zugänglich zu machen.

„Es soll einen Öffnungsschritt geben, wo wir in allen Branchen Öffnungen setzen. Wir wollen nicht entscheiden zwischen Kultur oder Tourismus und nicht zwischen Sport oder Gastronomie. (...) Wichtig ist auch zu wissen, dass zum Zeitpunkt der Öffnung am 19. Mai bereits drei Millionen Menschen geimpft sein werden“, sagte Kurz.

„Höchste Eisenbahn"

Die Bevölkerung sehnt die Wiederöffnungen herbei - in der Hoffnung, dass diese diesmal dauerhaft gelten.

„Ich finde es an und für sich nicht schlecht, weil im Prinzip von den Impfungen halte ich sowieso nichts, weil im Prinzip kannst du das genauso kriegen, Corona. Und man kann mit den Freunden wieder weggehen und muss nicht auf der Bank sitzen“, so eine Frau. Eine andere meint: „Höchste Eisenbahn. Wir freuen uns alle schon, dass wir wieder unter Menschen kommen."

Und ein Mann sagt: „Dass du natürlich den Abstand hältst, ist ja kein Thema, aber die Leute brauchen das, glaube ich."

In Teilen des Bundeslandes Vorarlberg geht es wegen anhaltend steigender Ansteckungszahlen in die andere Richtung. In einigen Gemeinden wurde die Maskenpflicht verschärft, in Schulklassen der Oberstufe ist wieder Fernunterricht eingeführt und Maßnahmen der Ausreisetestpflicht verlängert worden. Mitte März waren in Vorarlberg probeweise Lockerungen eingeführt worden, mittlerweile ist das Bundesland in Sachen Inzidenz österreichweit spitze.