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Sorge um indische Variante in Europa

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Sorge um indische Variante in Europa
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In Spanien sind weitere Fälle der indischen Variante des Coronavirus bekannt geworden: Drei von fünf Covid-19-Proben, die von der Crew des Schiffes "Prometheus Leader" stammen, sind betroffen. Zwei Infizierte werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Ihr Zustand ist stabil.

Crew der "Prometheus Leader" in Quarantäne

Das Schiff liegt seit einigen Tagen im Hafen von Vigo. Niemand der 22-köpfigen Besatzung darf von Bord gehen. Bei ihnen handelt es sich um Menschen aus Indien und den Philippinen. Zuvor hatte das Schiff im britischen Southhampton angelegt.

Sikh-Gemeinde bei Rom

Die Gemeinde Sabaudia, südlich von Rom, steht als so genannte "rote Zone" unter Kontrolle der Polizei. Mehrere saisonale Hilfskräfte aus Indien waren dort an Covid-19 erkrankt. Um welche Variante es sich handelt, blieb zunächst unklar.

Bei Massentests waren dort am Donnerstag 86 positive Fälle bei insgesamt 550 Personen festgestellt worden.

Man darf den Ort nur aus triftigen Gründen verlassen. Wie zum Arbeiten oder Einkaufen. Wir müssen schließlich weiterleben, wir müssen etwas essen - rote Zone hin oder her.
Dillon
Sikh-Gemeinde in Sabaudia

In Kürze wird es einen weiteren Massentest geben. In der ländlichen und touristischen Prozinz Latina leben etwa 11.000 Inderinnen und Inder. Bisher kommt die indische Variante in Italien selten vor. In der Vorwoche war sie bei zwei Menschen im Großraum von Venedig entdeckt worden.

Indische Variante in Deutschland

Auch in Deutschland ist die Zahl der Fälle der Mutante B.1.617 laut Robert Koch-Institut relativ niedrig. Bisher sei sie 22 Mal in untersuchten Proben entdeckt worden, heißt es in einem RKI-Bericht von Mittwochabend.