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Showdown in der Arktis? Blinken trifft Lawrow

Showdown in der Arktis? Blinken trifft Lawrow
Copyright Alexander Zemlianichenko/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Andrea BüringEuronews mit AFP, AP
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Beim Treffen des Arktischen Rates geht es um wertvolle Ressourcen. Und es gibt die erste Begegnung des russischen mit dem neuen US-Außenminister.

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An diesem Donnerstag ist der Auftakt des Ministertreffens des Arktischen Rates. Vertreter der USA, Russlands, Dänemarks, Finnlands, Kanadas, Schwedens, Norwegens und Islands kommen zu Gesprächen zusammen. Am Rande wird es ein erstes bilaterales Treffen zwischen den US-amerikanischen und russischen Außenministern Antony Blinken und Sergej Lawrow geben.

Auf dem diesjährigen Ministertreffen übernimmt Russland turnusmäßig den Vorsitz von Island. Der Arktische Rat trifft sich diesmal in der isländischen Hauptstadt Reykjavik, er tagt alle zwei Jahre.

Im Vorfeld zeigten sich mehrere Mitglieder besorgt über Russlands Ambitionen: Lawrow hatte erst vor kurzem die Ansprüche Moskaus auf die Arktis bekräftigt.

Die Professorin Katarzyna Zysk vom Norwegischen Institut für Verteidigungsstudien sagte:

Russland hat seine militärischen Aktivitäten erhöht und in den vergangenen 14 Jahren stark aufgerüstet. Nicht nur die Vereinigten Staaten, auch andere NATO-Mitglieder beobachten die wachsende russische Militärpräsenz in der Arktis vor dem Hintergrund des aggressiven Verhaltens Moskaus auf internationaler Ebene.

Zahlreiche natürliche Ressourcen?

Es wird geschätzt, dass die Arktis reich an Öl- und Gasvorkommen sowie an anderen Bodenschätzen ist.

Durch den Klimawandel wird sie immer besser erreichbar. Dadurch wächst das Interesse der Anrainerstaaten an der Region.

Gut 22 Prozent der Öl- und Gasvorkommen der Welt werden nördlich des Polarkreises vermutet. 90 Milliarden Barrel unentdecktes Öl sollen dort lagern. Eine Menge, die ausreichen würde, um den weltweiten Bedarf drei Jahre lang zu decken. Das Öl ist vor allem in Provinzen zu finden, die auf dem Territorium der USA, von Kanada und Dänemark liegen.

Noch größer soll die Menge der in der Arktis vermuteten Gasvorkommen sein. Sie sind vor allem auf russischem Territorium zu finden.

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