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Europa sortiert sich für den Biden-Besuch

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Europa sortiert sich für den Biden-Besuch
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Die EU hofft auf einen Neustart der Beziehungen zu den USA während der ersten Reise von Präsident Joe Biden nach Europa.

Brüssel hat Gersprächsbedarf, sei es bei der Unternehmensbesteuerung, zum Umgang mit Russland, sei es beim Klimawandel oder Handel. Nach der Ära Trump setzt man wieder auf Kooperationswillen in Washington. Der EU-Handelskommissar betonte während einer Debatte im Europäischen Parlament, die EU arbeite gemeinsam mit den USA daran, die gemeinsame Basis zu stärken.

Nach ein paar turbulenten Jahren hat sich vieles zum Besseren gewendet. Wir suchen nach neuen Wegen gemeinsamer Führung: bei der Covid-19-Pandemie und dem wirtschaftlichen Aufschwung, beim Aufbau einer friedlicheren, demokratischeren und sichereren Welt; bei Wachstum durch Grüne Politik und neue Technologien, beim Handel und der Reform der WTO, bei den globalen Wettbewerbsbedingungen.
Valdis Dombrovskis
EU Handelskommissar

Nach dem G7-Gipfel in Großbritannien kommt der US Präsident zum EU-Gipfel nach Brüssel. Europa setzt auf ein Zeichen des Amerikaners, dass der Multilateralismus wieder zum Mittel der Wahl zur Bewältigung globaler Probleme wird. , insbesondere der Covid-Pandemie.

Beim Thema Covid hoffe ich, dass die USA sich wie schon die EU zum Impfstoffexport zu verpflichten, um Covax nicht nur zu unterstützen, sondern eine Schlüsselrolle zu spielen. Die EU, die USA und andere Supermächte müssen zur Lösung dieses Problems auf internationaler Ebene beitragen, es reicht nicht, dieses Problem nur zu Hause zu lösen - das müssen wir auch in Lateinamerika, Afrika und Asien
Dacian Ciolos
MEP, Fraktion Renew Europe

Meinungsunterschiede bestehen, zum Beispiel zum Umgang mit China. Das wissen beide Seiten, aber beide wollen auch das positive Momentum nutzen, um die Beziehungen wieder nach vorn zu bringen