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10.000 Spiegel in der Atacama-Wüste: Chile nutzt die Sonne

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Das solarthermische Kraftwerk in der Atacama-Wüste
Das solarthermische Kraftwerk in der Atacama-Wüste   -   Copyright  AFP
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In Chile ist am Dienstag das erste solarthermische Kraftwerk Lateinamerikas an den Start gegengen. Es wurde in der Atacama-Wüste eingeweiht. Diese ist nicht nur die trockenste Wüste der Welt, auch die Sonneneinstrahlung ist hier ungeheuer hoch.

Chiles Präsident Sebastián Piñera nahm an der Zeremonie teil.

Was Energiequellen betrifft, war Chile schon immer ein armes Land. Wir hatten wenig Öl, Kohle und Gas. Doch Gott sei Dank sind wir sehr reich, unermesslich reich, wenn es um die Energie der Zukunft geht. Unsere Wüsten haben die meisten Sonnenstunden der Welt. Das zeigen diese weißen Farben an der Spitze des Turmes, die die Sonneneinstrahlung reflektieren.
Sebastián Piñera
Präsident Chile

Herzstück der Anlage ist ein 250 Meter hoher Turm, der von über 10.000 Spiegeln umgeben ist. Die Spitze des Turmes reflektiert die Sonnenstrahlen.

Die Anlage ist so konzipiert, dass Elektritzität für mehr als 17 Stunden gespeichert werden kann - das Kraftwerk ist somit in der Lage, auch ohne direkte Sonneneinstrahlung zu arbeiten.

Chile will mit diesem Projekt bis zum Jahr 2050 CO2-neutral werden.