Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

US-Außenminister Blinken in Berlin: "Wir stehen zusammen"

Von Euronews mit dpa
euronews_icons_loading
US-Außenminister Blinken in Berlin: "Wir stehen zusammen"
Copyright  John Macdougall/AFP or licensors
Schriftgrösse Aa Aa

Deutschland und die USA wollen den Streit um die Gas-Trasse Nord Stream 2 möglichst bald beilegen und damit den letzten Bremsklotz für den Neustart ihrer Beziehungen aus dem Weg räumen. Der deutsche Außenminister Heiko Maas sagte, man wolle "sehr zügig" zu Ergebnissen kommen, die von den USA mitgetragen werden könnten.

Der US-Außenminister erklärte bei seinem Antrittsbesuch in Berlin: "Wir sind uns nicht immer einig. Wir haben über die Gaspipeline Nord Stream 2 gesprochen, von der wir weiterhin glauben, dass sie die Energiesicherheit Europas gefährdet. Deutschland hat da eine andere Perspektive. Wir stehen aber weiter zusammen, - gegen provokative Aktionen Russlands, wie das Eindringen in das Territorium der Ukraine, die Inhaftierung von Alexei Nawalny oder die Verbreitung von Desinformation in unseren Demokratien."

Bei der Libyen-Konferenz in Berlin haben sich unterdessen Russland, die Türkei, Ägypten und andere Staaten zum Abzug aller ausländischen Kämpfer aus dem nordafrikanischen Land verpflichtet.

Die libysche Außenministerin Najla Mangoush sagte: "Wir haben Fortschritte in Bezug auf Söldner gemacht. Sie wissen daher also, dass Ihre Söldner in den nächsten Tagen zu Ihnen zurückkehren müssen. Das ist ermutigend und weitere Schritte werden folgen."

An der Konferenz auf Einladung von Bundesaußenminister Heiko Maas und den Vereinten Nationen nahmen hochrangige Vertreter aus 16 Ländern und von vier internationalen Organisationen teil.