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Buschbrand an Kataloniens Küste: Touristen fliehen von Campingplatz

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Von Euronews mit AFP, AP
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Das Großfeuer in der Nähe zur Grenze zu Frankreich hat bislang über 500 Hektar Land erfasst. Die Löscharbeiten laufen am Boden und aus der Luft.

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An der Küste Kataloniens haben Wald-und Buschbrände viele Urlauber und Einheimische in die Flucht getrieben.

Betroffen ist seit Freitag vor allem die Provinz Girona und dort der rund 5.000 Einwohner zählende Ort Llançà.

Nach Behördenangaben sind bislang rund 500 Hektar Buschland vernichtet worden

Hunderte Menschen mussten die Nacht in einer Sporthalle verbringen, die zur Notunterkunft umfunktioniert wurde. Die Gegend ist vor allem bei belgischen und französischen Erholungssuchenden beliebt. Viele von ihnen hielten sich auf einem Campingplatz auf, der evakuiert werden musste.

"Wir sind freiwillig gegangen"

Eine evakuierte Einheimische berichtete: "Zuerst hat uns die Polizei angewiesen, zuhause zu bleiben. Weil aber die ganze Umgebung in Flammen stand, sind wir freiwillig gegangen."

Ein Franzose sagte: "Wir können nicht nach Hause zurück. Also müssen wir warten. Keiner weiß, wie lange."

Auch das Rathaus von Llançà, das nur rund 20 Kilometer entfernt von der Grenze zu Frankreich liegt, wurde in eine Notunterkunft umgewandelt.

Laut des katalanischen Innenministers Joan Ignasi Elena ist das Großfeuer auf eine weggeworfene Kippe eines Autofahrers zurückzuführen.

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