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Tausende zeigen dem "Grünen Pass" die Rote Karte

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Von Frank Weinert
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Tausende zeigen dem "Grünen Pass" die Rote Karte
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Mehr als 200.000 Menschen haben in ganz Frankreich gegen den so genannten „Grünen Pass“ demonstriert – etwa 15.000 von ihnen allein in Paris, wo es zu Zusammenstößen mit der Polizei kam. Während die Impfquote in Frankreich nach wie vor nur langsam ansteigt, unterstützt jeder vierte Bürger diese Proteste - trotz des Anstiegs der Fallzahlen. So auch Céline, eine Demonstrantin, die Ihren Nachnamen nicht nennen will: "Ich persönlich bin nicht geimpft und werde mich auch nicht impfen lassen. Es spielt keine Rolle, was man uns verbietet, in Geschäfte, Schwimmbäder, Kinos zu gehen, es spielt keine Rolle ... Das Leben ist unbezahlbar. Freiheit, genau das ist es, sich nicht impfen zu lassen und den Erpressungen der Regierung nicht nachzugeben."

Auch in der Schweiz versammelten sich mehrere tausend Demonstranten: In Luzern gingen über 4.000 Menschen gegen den Impfstoff und die Einschränkungen auf die Straße. In Genf nahmen etwa 1.000 Menschen an den Protesten teil. Wie in Frankreich behaupten die Menschen, die Beschränkungen seien ein Angriff auf die bürgerlichen Freiheiten.

Zwei Proteste, einer von politischen Gruppen und einer von Bar- und Restaurantbesitzern organisiert, fanden in Rom gegen die von der Regierung eingeführten Beschränkungen für nicht geimpfte Personen statt. Ab dem 6. August wird in Italien der „Grüne Pass“ benötigt, um Kinos, Museen, Hallenbäder oder Sportstadien zu besuchen oder in Restaurants zu essen.