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Es hagelt Kritik nach dem Hochwasser: Laschet und Scholz im Flutgebiet

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Von ras
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Laschet und Scholz besuchen Katastrophengebiet
Laschet und Scholz besuchen Katastrophengebiet   -   Copyright  AFP
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In Deutschland ist Wahlkampf, die Frontlinen verlaufen aber nicht entlang der Inhalte, es geht meist um die persönliche Eignung der Kandidaten. CDU Kandidat Armin Laschet wird aus der eigenen Partei für seinen laschen Wahlkampf kritisiert, der Kandidat zeige keine klare Kante.

Ausgerechnet in seinem Heimatbundesland NRW ist Laschet unter Druck geraten, ihn trifft der Zorn der Menschen in den Katastrophengebieten: die Rede ist von Versagen, sei es der Behörden, sei es sein eigenes Verhalten in den letzten Wochen.

Bisher sehe ich von der Landesregierung niemand bei mir helfen, ich sehe auch niemand von der Verwaltung helfen, die sind alle nicht da. Wir sind in zweieinhalb Wochen durch .. is so.
Betroffener in Swisttal
Sie sind ein Versager, ein riesengrosser Versager! Sie werdens bei der Wahl merken!
Betroffener in Swisttal

LaschetLasset oder LuschiLaschet sind die Tags, unter denen die Fehlleistungen des CDU Kandidaten in den sozialen Medien viral gehen. Der Zorn der Menschen für die fehlende oder zu spät kommende Hilfe bricht sich Bahn.

Ohne viel zu tun, profitiert der Kandidat der SPD, Olaf Scholz. Auch von ihm hat man im Wahlkampf bisher nicht viel gehört. Die Kandidaten der CDU und SPD nahmen es als Geschenk, dass sich alles auf die Grünen und ihre Kandidatin Annalena Baerbock eingeschossen hatte – und versuchten, unter dem Radar zu bleiben. Zumindest Armin Laschet hat es diese Strategie verhagelt – nach neuesten Umfragen hat Olaf Scholz Unions-Kandidat Armin Laschet in der Wählergunst überholt.

Wäre die Wahl direkt, 20 Prozent würden sich laut einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für den aktuellen Finanzminister Scholz entscheiden. Nur noch 15 Prozent möchten Laschet als nächsten Kanzler sehen, für 13 Prozent wäre Grünen-Chefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock erste Wahl.

Bei den Zahlen für die Parteinen sieht es wieder anders aus: Da würde die CDU noch immer stärkste Kraft mit 28%, die SPD köäm auf 16% und die Grünen lägen bei 16%.