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Israelisches Gesundheitsministerium: BionTech-Wirkung verringert sich

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Von Euronews mit AP, dpa
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Straßenszene in Jerusalem am gestrigen Freitag. Nicht alle Menschen tragen Masken
Straßenszene in Jerusalem am gestrigen Freitag. Nicht alle Menschen tragen Masken   -   Copyright  Maya Alleruzzo/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Die beiden australischen Metropolen Sydney und Melbourne gleichen Geisterstädten. Das Land geht mit neuen Restriktionen gegen die stark steigenden Coronavirus-Infektionszahlen vor.

Geldbußen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen wurden erhöht und die Überwachung verstärkt. Dafür mobilisierte das Verteidigungsministerium zusätzliches Personal. Anlass sei der Anstieg der täglichen Fälle von 390 am Freitag auf jetzt 466.

Sydney und weite Teile von New South Wales befinden sich bereits seit Ende Juni im Lockdown. Die Menschen dürfen nur noch in Ausnahmefällen ihre Häuser verlassen. Die verschärften Maßnahmen sollen vorerst eine Woche gelten. Das verkündete die Regierungschefin von New South Wales vor wenigen Stunden.

China: Impfkampagne trägt Früchte

In China sind nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission 60 Millionen 12 bis 17-Jährige geimpft worden. Die täglichen Corona-Zahlen gingen den vierten Tag in Folge zurück. Am Feitag wurden landesweit 30 Neuinfektionen registriert.

Das Risiko einer erneuten landesweiten Ausbreitung sei "vergleichsweise gering", erklärte die Gesundheitskommission.

Israel: Impfen auch am Schabbat

Israels Regierungschef Naftali Bennett setzt im Kampf gegen steigende Infektionszahlen auf Impftermine rund um die Uhr, auch am Schabbat. Gläubigen gilt die Schabbatruhe als wichtiges Gebot. In Tel Aviv wurde der Bus- und Zugverkehr an diesem Wochende stark eingeschränkt.

Israel hatte am Freitag als erstes Land weltweit mit einer dritten Impfung von über 50-Jährigen begonnen. Voraussetzung ist, dass die zweite Impfung fünf Monate zurückliegt.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat die Wirkung des BionTech/Pfizer-Impfstoffes seit Anfang Juni stark nachgelassen.

Eine Infektion werde nur noch zu 39 Prozent verhindert, schwere Covid-Verläufe zu 91 Prozent. Kritiker und Kritikerinnen bemängelten, die Zahlen des Ministeriums seien nicht wissenschaftlich erhoben worden.