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Hochwasser, Brände, Tornado - Wetterchaos in Europa

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Von Evelyn Laverick
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Zug steckt fest
Zug steckt fest   -   Copyright  AFP
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Feuerwalzen bei Athen, Tornados in Ostfriesland - Extremwetter und Brände in ganz Europa

DEUTSCHLAND

Ein Tornado mit geschätzten Windgeschwindigkeiten bis zu 250 Kilometern pro Stunde hat im ostfriesischen Großheide mehr als 50 Häuser beschädigt. Die Feuerwehr war die ganze Nacht über im Einsatz, um Straßen zu räumen und Gebäude zu sichern.

FRANKREICH

Tausende Anwohner und Touristen haben sich vor großflächigen Waldbränden in Südfrankreich in der Nähe von Saint-Tropez in Sicherheit gebracht. Bis zu 900 Feuerwehrleute und 120 Polizisten sowie etliche Löschflugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz. Zwölf Campingplätze wurden vorsorglich evakuiert.Der nachlassende Wind erleichterte die Löscharbeiten, "Das Schlimmste wurde verhindert", so der französische Präsident Emmanuel Macron.

ÖSTERREICH

Schwere Unwetter gab es im östereichischen Bundesland Salzburg, besonders betroffen sind die Bezirke Pongau und Pinzgau. Die Pinzgauer Bahn ist ausser Betrieb, zahlreiche Erdrutsche haben Hauptstrassen blockiert, die vom österreichischen Bundesheer geräumt werden.

ITALIEN

Der Norden Italiens ist erneut von heftigen Unwettern heimgesucht worden - während in Süditalien weiter Wald- und Buschbrände lodern. In Südtirol stürzten Bäume um und Bäche wurden zu reißenden Fluten. In Süditalien gingen die Löscharbeiten im Kampf gegen die Wald- und Buschbrände weiter. Vor allem auf Sizilien galt am Dienstag mit Ausnahme einer Provinz im Nordosten die höchste Waldbrand-Warnstufe. Löschflugzeuge waren auf den großen Inseln, in Kalabrien am Südzipfel des Festlandes oder etwa im Latium bei Rom im Einsatz.

GRIECHENLAND

Griechische Feuerwehrleute kämpfen mit internationaler Unterstützung gegen eine kilometerlange Feuerfront im Westen Athens. Der Rauch ist sogar auf Satellitenbildern zu sehen. Insgesamt meldete die griechische Feuerwehr 44 neue Waldbrände innerhalb von 24 Stunden.

TÜRKEI

Nach starken Überschwemmungen in der türkischen Schwarzmeerregion laufen die Rettungsarbeiten dort weiter Bisher seien mindestens 77 Tote gefunden worden, 34 Menschen gelten weiter als vermisst. Besonders betroffen sind die Provinzen Kastamonu, Sinop und Bartin. Nach Ansicht von Experten sind neben dem Klimawandel auch die Begradigung und Einengung von Flüssen Faktoren für die starken Überschwemmungen.