EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Montenegro: Proteste gegen serbisch-orthodoxe Kirche

Montenegro: Proteste gegen serbisch-orthodoxe Kirche
Copyright Risto Bozovic/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Risto Bozovic/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
Von Euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Polizei in Montenegro hat eine Straßenblockade gewaltsam geräumt. Anhänger der Unabhängigkeit wollten damit die Amtseinführung des neuen Oberhaupts der serbisch-orthodoxen Kirche in der Stadt Cetinje verhindern.

WERBUNG

**Die Polizei in Montenegro hat eine Straßenblockade gewaltsam geräumt. Anhänger der Unabhängigkeit Montenegros wollten damit die Amtseinführung des neuen Oberhaupts der serbisch-orthodoxen Kirche verhindern. **

Die Polizei setzte am Sonntag Tränengas gegen Hunderte Demonstranten in der historischen Hauptstadt Cetinje ein. Die Protestler steckten Autoreifen in Brand, leisteten aber ansonsten keine Gegenwehr.

Mit ihrer Straßenblocksade am wichtigsten Zufahrtsweg zum Kloster Cetinje wollten die Menschen die für Sonntag geplante Einführung des Metropoliten Joanikije stören. 

Anhänger der Unabhängigkeit Montenegros betrachten die Amtseinführung des neues Kirchenoberhaupts als Machtdemonstration des proserbischen Lagers. Montenegro war bis 1918 unabhängig und ist es seit 2006 wieder. Rund 30 Prozent der Bürger sind ethnische Serben. Weit mehr Menschen bekennen sich zur serbisch-orthodoxen Kirche. Ihre Spitze residiert in Serbien und erkennt die staatliche Identität Montenegros nicht an.

Metropolit Joanikije soll indes in Begleitung des aus Belgrad angereisten Patriarchen der serbisch-orthodoxen Kirche, Porfirije, mit einem Helikopter auf dem Grundstück des Klosters gelandet sein, berichtete das Portal cdm.me.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Amoklauf mit Jagdgewehr: Ermittler tappen noch im Dunkeln

Montenegro unter Schock: Mann erschießt 11 Menschen - auch Kinder

Ex-Minister warnen vor Eskalation in Montenegro