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UN Vollversammlung: "Kein neuer Kalter Krieg"

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Von Evelyn Laverick
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UN Vollversammlung: "Kein neuer Kalter Krieg"
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Der Auftakt der 76. UN-Generalversammlung ist bestimmt von den Spannungen der USA und Chinas. In einer aufgezeichneten Rede schlug der chinesische Präsident Xi Jinping verbindliche Töne an und betonte den Multilateralismus seines Landes: Streitigkeiten müssten durch Dialog und Zusammenarbeit beigelegt werden.

Unterschiede und Probleme müssen durch Dialog und Zusammenarbeit auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt gelöst werden. Der Erfolg des einen muss nicht der Misserfolg des anderen bedeuten. Die Welt ist groß genug, um gemeinsam Entwicklung und Fortschritt aller zu ermöglichen. Dialog und Gemeinsamkeit kommen vor Konfrontation und Ausgrenzung.
Xi Jinping
Chinesischer Präsident

China betrachtet die Gründung der Indo-pazifischen Allianz und Atom-U-Boote für Australien als Aggression. US Präsident Joe Biden betonte, keinen "neuen Kalten Krieg" zu wollen.

Wir treten für unsere Verbündeten und Freunde ein und widersetzen uns Versuchen der stärkeren, schwächere zu dominieren, sei es durch gewaltsame Gebietsveränderungen, wirtschaftlichen Zwang, technische Ausbeutung oder Desinformation. Aber ganz ausdrücklich: Wir streben keinen neuen Kalten Krieg oder eine in Blöcke geteilte Welt an.
Joe Biden
US-Präsident

Der US Präsident kündigte weiter an, den finanziellen Beitrag in den Kampf gegen den Klimawandel bis 2024 zu verdoppeln. Nächstes Thema wird die Covid-19-Pandemie sein, Biden wird eine virtuelle Konferenz leiten.

Die Vereinten Nationen werden wieder zu einem Forum, an dem sich die USA konstruktiv beteiligen, anders als unter seinem Amtsvorgänger Donald Trump.