Molotowcocktails an der Schule: In Thessaloniki kocht die Gewalt über

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In einer Schule im griechischen Thessaloniki hat es schwere Ausschreitungen gegeben. Linksgerichtete Schüler:innen wurden von einer Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremer angegriffen.

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In einer Schule in der griechischen Stadt Thessaloniki ist es am Mittwoch zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Linksgerichtete Schüler:innen hatten vor dem Gebäude eine Kundgebung abgehalten, als sie von einer Gruppe mutmaßlicher Rechtsextremer angegriffen wurden. Diese warfen Steine und Molotowcocktails auf die Teilnehmenden. Dutzende von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften waren in der Schule eingeschlossen.

Die Polizei konnte die Unruhen erst nach rund zwei Stunden unter ihre Kontrolle bringen. Sie setzte Tränengas ein und nahm drei Personen fest, mindestens zwei Minderjährige wurden verletzt.

Der Leiter einer kommunistischen Jugendorganisation ist empört: "Die Schulleitung wäscht sich die Hände in Unschuld. Sie sagt nicht, wer für diese mörderischen Angriffe der Hooligans verantwortlich ist.“

Die Demonstrierenden hatten sich versammelt, um gegen gewalttätige Angriffe rechtsextremer Aktivisten zu protestieren. Zuvor waren Schüler:innen angegriffen worden, als sie Flugblätter verteilten, auf denen sie zum Kampf gegen den Faschismus und zu einer Bildungsreform aufriefen.

Nach den jüngsten Übergriffen gab die Jugendorganisation der rechtsextremen Partei „Goldenen Morgenröte“ eine Erklärung ab, in der sie den Tätern zu dem Angriff gratulierte. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie einige der Jugendlichen den Nazigruß zeigten.

Die Bildungsministerin Niki Kerameos ordnete eine staatsanwaltschaftliche Untersuchung der Vorfälle an.

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