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Goldene Morgenröte: 14 Jahre Haft für Hitler-Verehrer Michaloliakos

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Nikos Michaloliakos (Aufnahme von 2015)
Nikos Michaloliakos (Aufnahme von 2015)   -   Copyright  Lefteris Pitarakis/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Im Gerichtsverfahren gegen führende Mitglieder der rechtsextremen griechischen Partei Goldene Morgenröte sind die Urteile gesprochen worden. Nikos Michaloliakos, Gründer und Vorsitzender der Partei, sowie seine vier Stellvertreter wurden wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu 13 Jahren Haft verurteilt.

Michaloliakos, ein Holocaust-Leugner und Hitler-Verehrer, muss zudem wegen unrechtmäßigen Waffenbesitzes ein zusätzliches Jahr hinter Gitter.

Gegen elf weitere Mitglieder der Partei, die vergangene Woche als kriminelle Vereinigung eingestuft worden war, wurden Haftstrafen zwischen fünf und sieben Jahren verhängt. Giorgos Roupakias erhielt wegen des Mordes am Musiker Pavlos Fyssas lebenslänglich. Auch Roupakias ist Mitglied der Goldenen Morgenröte. Die Partei, deren Programm deutliche Parallelen zur NSDAP aufweist, nannte das Verfahren eine Verschwörung.

Der Prozess gegen die Partei, die zwischen 2015 und 2019 drittstärkste Kraft im griechischen Parlament war, dauerte fünf Jahre. Bei der Wahl im Juli 2019 entfielen nur noch 2,9 Prozent der Stimmen auf die rechtsextreme Goldene Morgenröte.