4. Corona-Welle rollt über Osteuropa, in Barcelona kann wieder getanzt werden

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Von Euronews mit AFP
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In Rumänien, Lettland und Russland infizieren sich derzeit besonders viele Menschen mit dem Corona-Virus.

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In Rumänien ist die Zahl der Corona-Toten seit Pandemiebeginn auf einem Höchststand. 331 Menschen starben innerhalb der vergangenen 24 Stunden an dem Virus, mehr als 90 Prozent von ihnen waren nicht geimpft.

Die Krankenhäuser kämpfen mit dem Ansturm der vierten Pandemie-Welle, allein auf den Intensivstationen liegen derzeit mehr als 1.500 Covid-Patient:innen. 

Gesundheitsnotstand in Lettland

Auch in Lettland ist die Lage angespannt: das Land rief wegen der Pandemie einen Gesundheitsnotstand aus. Das gibt medizinischen Einrichtungen die Möglichkeit, eigenständig über ihre Ressourcen zu verfügen. Der Notstand hat aber auch zur Folge, dass viele Behandlungen verschoben werden müssen.

Russland hat die höchsten Infektionszahlen in diesem Jahr

Im benachbarten Russland wurde der diesjährige Höchststand an täglichen Neuinfektionen registriert. Mehr als 27.000 Menschen wurden an einem Tag positiv auf das Virus getestet, die meisten von ihnen in Moskau (5.404 Fälle), gefolgt von Sankt Petersburg. Insgesamt haben sich in Russland 7,6 Millionen Menschen mit dem Virus angesteckt.

In Finnland hat die Gesundheitsbehörde eine Empfehlung für den Moderna-Impfstoff herausgegeben. Zukünftig werde dieser nicht mehr an Männer unter 30 Jahren verabreicht. Sie hätten ein etwas höheres Risiko, durch die Impfung an einer Herzmuskelentzündung zu erkranken.

Spanien feiert wieder

Entspannt hat sich die Lage in der katalanischen Hauptstadt Barcelona. In der Touristenmetropole dürfen nun wieder Nachtclubs öffnen. Gäste müssen vor dem Eintritt einen Impfnachweis erbringen, eine Maßnahme, die auch junge Menschen dazu ermutigen dürfte, sich impfen zu lassen.

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