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Meinungskampf in der Schweiz: frei-denken.ch gegen Impfablehnung

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Von euronews
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Die Schweiz hat in gut sieben Wochen im Rahmen einer Volksabstimmung noch einmal die Wahl. Im Juni wurde das geänderte Covid-Gesetz mehrheitlich angenommen, über weitere Anpassungen wird am 28. November jedoch abermals abgestimmt. Es geht dabei unter anderem um die gesetzliche Grundlage, bei Veranstaltungen das Vorzeigen eines Impf- oder Genesungsnachweises oder eines negativen Testergebnisses verlangen zu können.

Bundesrat und Parlament sprechen sich für eine Annahme der Gesetzesänderungen aus. Dem steht die Meinung gegenüber, dass die bestehenden Gesetze ausreichen, um die Bevölkerung vor Covid-19 zu schützen und entsprechende Maßnahmen anzuordnen.

Gegen eine Nachweispflicht im Alltag und auch gegen die Covid-19-Impfung an sich gehen in der Schweiz regelmäßig Menschen auf die Straße: So wie am Samstag in Genf.

Chloé Frammery, einer der führenden Köpfe, der Opposition gegen die Covid-Impfung, sagt: „Es geht hier um etwas Anderes als um das Impfen, weil es um eine Technologie geht, die bei Impfungen noch nie angewendet worden ist. Ich will kein Versuchskaninchen sein und lasse allen die freie Entscheidung, Versuchskaninchen zu sein oder nicht.“ Eine weitere Teilnehmerin der Kundgebung behauptet: „Behandlungen verbieten, Angst und Panik auslösen, die Gesellschaft zerstören: Das ist die Schock-Theorie.“

Das sieht die Bewegung frei-denken.ch anders: Die Vereinigung, die eigener Aussage nach unter anderem ein „wissenschaftlich plausibles Weltbild" vertritt, hat unter der Überschrift „Impfen statt schimpfen“ eine Plakataktion ins Leben gerufen.

Dahinter steckt laut frei-denken.ch das Anliegen, denjenigen eine Stimme zu geben, die „ihren Beitrag zur Beendung der Pandemie leisten, und Unentschlossene einladen, sich ebenfalls noch impfen zu lassen.“