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Fischkrieg im Ärmelkanal

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Von Oscar Valero
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Von französischen Fischern gefangener Fisch - Streit mit Großbritannien um Fischereirechte weitet sich aus
Von französischen Fischern gefangener Fisch - Streit mit Großbritannien um Fischereirechte weitet sich aus   -   Copyright  FRED TANNEAU/AFP

Fischkrieg im Ärmelkanal: Paris setzt britische Fischer fest, London bestellt die französische Botschafterin ein.

Der Konflikt zwischen Frankreich und Großbritannien um Fischereirechte im Ärmelkanal verschärft sich: die französischen Behörden haben zwei britische Fischereifahrzeuge mit einem Bußgeld belegt und eines über Nacht im Hafen festgehalten hatten. Frankreich beschuldigt die Briten, französische Schiffen den Fischfang rund um Jersey, einer britischen Kanalinsel direkt vor der französischen Küste, in unfairer Weise zu behindern. Die Andeutung Frankreichs, die Preise für Energielieferungen nach Jersey hochzusetzen, führte direkt zu einer Rüge der französischen Botschafterin in London, Catherine Colonna.

Die Lage der britischen Fischer Fischer hat sich nach dem Brexit nicht wirklich gebessert. Darauf hatten viele gesetzt, und das Motto „Wir holen die Kontrolle zurück“ galt insbesondere für die Heimatgewässer der Seefahrernation. Allerdings sind die Aussichten eher trübe im Moment: die Covid Pandemie hat auch die Fischer getroffen, der Streit um die Fischereirechte im Ärmelkanal hat es nicht besser gemacht: Paris droht damit, britische Fischexporte auf den Kontinent noch komplizierter zu machen.