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Münze fürs Glück und ehrgeizigere Klima-Ziele beim G20-Gipfel in Rom

G20-Teilnehmer werfen eine Münze in den Trevi-Brunnen in Rom
G20-Teilnehmer werfen eine Münze in den Trevi-Brunnen in Rom Copyright Gregorio Borgia/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Gregorio Borgia/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
Von Euronews mit AFP, AP, dpa
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Am Sonntagmorgen haben die Staats- und Regierungschefs und -chefinnen eine Münze in den Trevi Brunnen in Rom geworfen - und danach beschlossen sie ehrgeizigere Klimaziele.

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In Rom hat der zweite Tag des G20-Gipels begonnen – am Trevibrunnen. Hier wirft man traditionell eine Münze hinein, auf dass ein Wunsch in Erfüllung geht. 

Ehrgeizigere Klimaziele

Die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten haben sich am Sonntagvormittag auf das Ziel geeinigt, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen -  mit ehrgeizigeren Formulierungen als im Pariser Abkommen, wie mehrere Quellen aus dem Umfeld der Verhandlungen berichten. Das meldet die Agentur AFP.

Zwei an den Verhandlungen beteiligten Quellen zufolge geht es bei der erzielten Einigung um eine "stärkere Sprache" als beim Pariser Abkommen. An dem gemeinsamen Ziel in Bezug auf die 1,5-Grad-Schwelle wird festgehalten.

Hoffen auf Nuklearverhandlungen mit Iran

Ein Wunsch, der am Samstag auf der Agenda stand, ist bislang allerdings nicht wahr geworden. Der Iran ist noch nicht wieder zurückgekehrt in das Abkommen zur Verhinderung einer Atombombe auf, um "eine gefährliche Eskalation zu vermeiden".

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sagte:  "Wir zählen natürlich darauf, dass der Iran an den Verhandlungstisch zurückkehrt. Aber die Zeit vergeht, und die Anreicherung geht im Iran weiter. Das beunruhigt uns sehr. Und deshalb war es an der Zeit, darüber zu sprechen, was getan werden kann, um zu verhindern, dass der Iran mit Atomwaffen ausgerüstet wird."

Putin: Energieversorgung steht vor Klimaschutz

 Russlands Präsident Putin machte in seiner Rede per Videoschalte deutlich: Er ist nicht bereit, die zukünftige Energieversorgung vorrangig mit Blick auf den Klimaschutz zu diskutieren. Statt dessen schlägt er eine grundlegende Diskussion vor, basierend ausschließlich auf ökonomischem Denken.

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