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Sehr persönlicher Appell von Timmermans zum Ende von COP 26

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Von Euronews  mit dpa
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Sehr persönlicher Appell von Timmermans zum Ende von COP 26
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Mit einem sehr persönlichen Appell hat der Leiter der EU-Delegation, Frans Timmermans, auf der Weltklimakonferenz versucht, die rund 200 Staaten zu mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz zu bewegen. Es gehe in den stockenden Verhandlungen in Glasgow um eine persönliche, keine politische Angelegenheit, sagte der EU-Kommissar - und hielt im Plenum sein Handy mit dem Bild des kleinen Jungen hoch. Er sagte: "Mein Sohn Mark hat mir ein Bild von meinem Enkelsohn Kees geschickt. Kees ist ein Jahr alt. 2050 wird Kees 31 Jahre alt sein. Wenn wir hier Erfolg haben, dann wird Kees in einer Welt leben mit einer sauberen Wirtschaft, mit sauberer Luft, im Frieden mit der Umwelt. Wenn wir versagen, jetzt in den nächsten Jahren, dann wird er sich mit anderen um Wasser und Essen schlagen."

Timmermans sagte, bei dem 2015 in Paris beschlossenen Ziel, die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu begrenzen, gehe es darum zu verhindern, dass der Planet "unbewohnbar" werde für unsere Kinder und Enkelkinder.

Der US-Klimaschutzbeauftragte John Kerry sagte, Subventionen für fossile Brennstoffe müssten verschwinden: "Diese Subventionen müssen weg. Und wir sind der größte Öl- und Gasproduzent der Welt. Präsident Biden hat Gesetze erlassen, um sie bei uns loszuwerden. Wir kämpfen jedes Jahr darum, Geld zu finden, aber 2,5 Billionen Dollar in den letzten fünf, sechs Jahren für Subventionen für fossile Brennstoffe, das ist die Definition von Wahnsinn."

Die letzten Klimakonferenzen sind stets um mindestens einen Tag verlängert worden.

Einen handfesten Beschluss hat die Weltklimakonferenz schon gefasst: Das nächste Treffen, COP27, tagt Mitte November 2022 in Ägypten.