Die Aufnahmen zeigen chaotische Szenen nach dem tödlichen Schuss auf eine Autofahrerin am Mittwoch. Bewohner versammelten sich am Ort und konfrontierten Bundes- und Lokalbeamte. Pfiffe, Rufe und wütende Wortwechsel erinnerten an Szenen bei jüngsten Einwanderungsrazzien in anderen US-Großstädten.
Das Heimatschutzministerium erklärte, der Beamte habe aus Notwehr geschossen. Demnach habe die Frau ihr Auto als Waffe eingesetzt. Minnesotas Gouverneur Tim Walz widersprach dieser Darstellung. Er rief die Öffentlichkeit auf, sich nicht auf das zu verlassen, was er Propaganda nannte, und kündigte eine umfassende, unabhängige Untersuchung an.
US-Medien berichten: Rund 2.000 Bundesbeamte werden nach Minneapolis entsandt. Hintergrund sind verschärfte Maßnahmen zur Durchsetzung der Einwanderungsregeln.