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Notstand nach schweren Überschwemmungen in Kanada

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Von Julika Herzog  mit dpa
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Notstand nach schweren Überschwemmungen in Kanada
Copyright  Darryl Dyck/The Canadian Press via AP

In der kanadischen Provinz British Columbia gilt nach tagelangen, schweren Regenfällen nun der Notstand. Mehr als 17 000 Bewohner der westlichen Provinz am Pazifik mussten wegen heftiger Überschwemmungen bereits ihre Häuser verlassen, weitere Evakuierungen könnten folgen.

Nahezu alle Straßen zwischen Vancouver, der Hauptstadt und dem Landesinneren der Provinz sind gesperrt. Eine Frau kam bei einem Erdrutsch ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

„Tausende von Menschen mussten ihre Häuser wegen der Evakuierungen verlassen und viele andere stecken wegen Straßensperrungen und Schlammlawinen fest. Gestern bestätigte die Polizei, dass ein Erdrutsch mindestens ein Leben gefordert hat. Das sind verheerende Nachrichten für eine Familie, eine traurige Nachricht für ganz British-Columbia. Aber leider erwarten wir in den kommenden Tagen noch mehr bestätigte Todesfälle", berichtet John Horgan, Ministerpräsident der Provinz British Columbia.

Der Ausnahmezustand soll auch Reisebeschränkungen einführen, damit lebenswichtige Güter und medizinische Versorgung die abgeschnittenen Gemeiden erreichen können.

Kanadische Medien berichten unterdessen über Panikkäufe und leere Supermarktregale. Der Notstand gilt für zunächst 14 Tage.

Im vergangenen Sommer war wegen einer extremen Hitzewelle und Waldbränden bereits der Notstand in British Columbia ausgerufen worden.