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UN-Bericht: Zahl der Todesfälle unter Migranten steigt

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Von Ronald Krams  & Euronews
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UN-Bericht: Zahl der Todesfälle unter Migranten steigt
Copyright  Maxim Guchek/BelTA

Hunderttausende Migranten versuchen jedes Jahr, über Mexiko in die USA zu gelangen. Bei einem Unfall eines Lastwagens in Mexiko, der zahlreiche Migranten transportierte, sind mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Auf der Flucht vor Armut, Gewalt und Korruption kommen weltweit Tausende ums Leben.

Der Sprecher der Vereinten Nationen, Stephane Dujarric, erklärt:

"Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration hat die Zahl der Todesfälle weltweit auf vielen Migrationsrouten im Jahr 2021 zugenommen, auch in Europa und Nord- und Südamerika. Die UN-Organisation hat mitgeteilt, dass im Jahr 2021 über 4470 Männer, Frauen und Kinder zu Tode gekommen sind".

Die Vereinten Nationen drängen auf eine konzertierte Aktion der Mitgliedsstaaten, um die tragische Zahl der Todesopfer unter den Migranten weltweit zu verringern.

Mehr als 45.400 Todesfälle seit 2014
Stephane Dujarric
Sprecher der Vereinten Nationen

"Die Internationale Organisation für Migration hat festgestellt, dass die Zahl der Todesfälle in diesem Jahr weltweit bereits über der Zahl von 4.236 im Jahr 2020 liegt. Seit 2014 wurden mehr als 45.400 Todesfälle gezählt. Wenn dieser jüngste Vorfall in Mexiko keine Mahnung für die Welt und die Mitgliedsstaaten ist, sich auf eine kontrollierte und gesteuerte Migration zu einigen, dann ist unklar, was er ist."

In Europa stockt die Internationale Organisation für Migration die Hilfe entlang der Grenze zwischen der EU und Weißrussland auf. Durch den Wintereinbruch steigt die Zahl der durch Unterkühlung verursachten Todesfälle unter den dort gestrandeten Asylbewerbern.