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Reisen in Zeiten der Pandemie

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Von Oleksandra Vakulina
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Reisen in Zeiten der Pandemie
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Seit Juli gibt es in der Europäischen Union die Covid19-Pässe, die uns das Reisen erleichtern sollen, Voraussetzung ist die vollständige Impfung, von der Krankheit genesen zu sein oder ein negativer PCR-Test. So versuchte die EU, der Bevölkerung die Sommerferien zu retten, Reiseverkehr zu ermöglichen und den Tourismus nach den Einschränkungen durch die Pandemie anzukurbeln.

Als die USA nach 20 Monaten wieder öffneten, kamen Familien und Freunde endlich wieder zusammen. Das seit Anfang 2020 verhängte Einreiseverbot galt für Nicht-US-Bürger, die aus 33 Ländern - auch der EU - einreisen wollten.

Als Anfang 2020 die Impfprogramme gegen Covid-19 begannen, kam Hoffnung auf, dass wir schnell zur Normalität zurückkehren würden.

Reisen waren wieder möglich, die Grenzen wurden wieder geöffnet und die Wirtschaft begann sich zu erholen. Der wirtschaftliche Aufschwung war beeindruckend, Menschen und Unternehmen konnten es kaum erwarten, den Albtraum der Pandemie zu vergessen und zur Normalität zurückzukehren.

Dann kam die Delta-Variante, die dazu zwang, die Grenzkontrollen wieder zu verschärfen. Dann Omicron – die rasante Ausbreitung der nächsten Variante führte zu weiteren Beschränkungen und Reiseverboten, was auch die Wirtschaft schnell merkte.

Österreich war das erste westeuropäische Land in, das wieder zum mittel des harten Lockdowns griff. Der österreichische Lockdown wurde zwar inzwischen beendet, Beschränkungen aber bleiben bestehen. In Anbetracht der schnellen Ausbreitung der Omikron Variante scheint es nur eine Frage der Zeit, bis die nächsten Einschränkungen drohen – auch harte.

Journalist • Oleksandra Vakulina