Asche verschluckt ganze Dörfer: Erschreckende Bilder nach Mega-Eruption auf Tonga

Satellitenaufnahme der Mega-Eruption
Satellitenaufnahme der Mega-Eruption Copyright AFP PHOTO /NASA/NOAA
Von Euronews mit dpa
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Verschwundene Dörfer, ganze Inseln von Tsunamis überrollt: Satellitenbilder machen das Ausmaß der Schäden nach dem Vulkanausbruch auf #Tonga sichtbar.

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Neue Satellitenbilder machen das Ausmaß der Katastrophe von Tonga sichtbar: Ganze Inseln wurden nach dem heftigen Ausbruch des Unterseevulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai von Tsunamis überrollt, Dörfer dem Erdboden gleichgemacht. Die Kommunikation mit dem polynesischen Inselstaat bleibt wohl noch wochenlang gestört.

Kommunikation wohl wochenlang gestört

Die Tonga-Inseln sind noch immer komplett von der Außenwelt abgeschnitten. Ein wichtiges Unterseekabel ist weiter gekappt. UN-Nothilfekoordinator Jonathan Veitch erklärt: "Aufgrund der Schäden an den Leitungen wurde die Internet- und Telefonkommunikation mit dem In- und Ausland unterbrochen. Das Internet ist noch immer nicht verfügbar, und erst seit Montag gibt es ein schwaches Signal zu einigen der äußeren Inseln über Satellitentelefone und Hochfrequenz-Funkgeräte.“

Mindestens vier Wochen wird es dauern, bis die Kabelverbindung repariert ist. Australien und Neuseeland schicken Hilfslieferungen per Marineschiff – mit Trinkwasser, Tauchteams, Helikoptern und anderen Gütern.

"Wir sind mit einem Marineschiff unterwegs nach Tonga, um zu helfen. Unser Schiff transportiert über 250.000 Liter Wasser, die wir an die Menschen dort verteilen werden", so Simon Griffiths, Kapitän des neuseeländischen Marineschiffs "Aotearoa".

Wasser wird dringend benötigt, denn die gewaltige Eruption hat Tonga mit einer dicken Ascheschicht bedeckt und das Trinkwasser verschmutzt. Rettungsflüge sind derzeit noch nicht möglich. Sobald der Flughafen von der Asche befreit ist, soll ein neuseeländisches Flugzeug weitere wichtige Hilfslieferungen bringen. 

Bei der gewaltigen Eruption am Samstag kamen nach Angaben der Regierung von Tonga mindestens drei Menschen ums Leben, darunter eine Britin. Die Sorge ist groß, dass die Zahl weiter steigt. Viele Bewohnerinnen und Bewohner harren wohl noch auf höher gelegenen Bereichen aus, auf die sie sich nach Ausbruch des Vulkans am Samstag gerettet haben. Auf die Mega-Eruption folgten mehrere Tsunamis, die ganze Inseln überrollten.

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