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Flucht über Mittelmeer: 80 Migrantinnen und Migranten in Lampedusa

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Von Katharina Sturm
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Auf Lampedusa ankommende Migranten
Auf Lampedusa ankommende Migranten   -   Copyright  Pau de la Calle/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.

Rund 80 Migranten und Migrantinnen sind von der italienischen Küstenwache von kleinen Fischerbooten auf See aufgegriffen und anschließend auf die Insel Lampedusa gebracht worden.
Die Geretteten sollen unter anderem aus Ländern wie der Elfenbeinküste und Somalia stammen.

Die Flucht über das Mittelmeer gilt als eine der gefährlichsten Routen für Migranten und Migrantinnen, weshalb es immer häufiger dazu kommt, dass die Geflüchteten unterwegs in Seenot geraten.

Die Seenotretter der deutschen "Sea-Watch" haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese im Mittelmeer in Seenot geratene Flüchtlinge zu retten. Sie berichten über 25 Boote in Seenot mit mindestens 1862 Flüchtlingen.

Sea-Watch berichtet über 25 Boote in Seenot

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks kamen im vergangenen Jahr über 122 000 Geflüchtete über das Mittelmeer nach Europa.

Die Zustände auf See sind für die Geflüchteten nicht einfach und die Corona-Krise macht die Flucht keinenfalls leichter.

Starke Wellen, Kälte und Wind, oder im Sommer unerträgliche
Hitze, sorgen immer wieder für Seekrankheit und schlaflose
Nächte. Die Geschichten über das Erlebte und die erfahrenen
Grausamkeiten, die Gerettete an Bord dann erzählen, übersteigen bis heute mein Vorstellungsvermögen. Ihr Überlebenswille
strotzt nur so von Stärke, Mut und Hoffnung.
Johannes Bayer
Vorstandsvorsitzender der Sea-watch & Einsatzleiter auf Rettungsschiffen