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Paar ertrinkt in Auto: "Franklin" wütet in Frankreich und Großbritannien

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Von Euronews  mit dpa, afp
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"Franklin" fegt über die nordfranzösische Küste
"Franklin" fegt über die nordfranzösische Küste   -   Copyright  PASCAL POCHARD-CASABIANCA/AFP or licensors

Der dritte schwere Wintersturm innerhalb weniger Tage hält Teile Europas in Atem. In Nordfrankreich deckte “Franklin” – in Deutschland “Antonia” genannt – Dächer ab, entwurzelte Bäume und sorgte für heftige Überschwemmungen.

Paar ertrinkt eingeschlossen in Auto

Eine 70-jährige Frau und ein 74-jähriger Mann wurden in Bricqueville-sur-Mer in ihrem Auto von den Wassermassen überrascht und ertranken. Insgesamt kamen durch die Unwetter der letzten Tage mindestens 14 Menschen ums Leben.

Auch in Irland und Großbritannien richtete “Franklin“ große Schäden an. In Irland waren 30.000 Haushalte und Firmen ohne Strom, in Nordirland und im Norden Englands waren weitere Zehntausende Menschen vom Energienetz abgeschnitten.

Viele umgestürzte Bäume verursachten Behinderungen im Straßen- und Zugverkehr. Im Großraum Manchester wurden mehrere Abschnitte der Autobahn M6 gesperrt, nachdem es zu Unfällen mit Lastwagen kam. Mehrere Bahnbetreiber im ganzen Land, unter anderem auch in London, strichen Verbindungen und rieten von Zugreisen ab.

Tonnenschwerer Bagger prallt gegen Brücke

In der englischen Grafschaft South Yorkshire trat der Fluss Don über die Ufer. Insgesamt waren in England am Montagmorgen 187 Warnungen vor Überschwemmungen in Kraft. Wie ein Experte des britischen Wetterdiensts dem Sender Sky News sagte, ist es das erste Mal, dass in Großbritannien innerhalb von nur sieben Tagen gleich vor drei schweren Stürmen gewarnt wird.

Selbst vor schwerem Gerät machte der Sturm nicht halt. In Yorkshire wurde ein tonnenschwerer Bagger und anderes Baugerät von den Fluten mitgerissen. Mehrere Brücken wurden durch die Trümmer beschädigt.