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Von Bienen und Schlangen: Madeleine Albrights diplomatisches Erbe - Schmuck als Statement

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Von Andrea Buring
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Die fühere US-Außenministerin Madeleine Albright im Weißen Haus, 28.9.1998
Die fühere US-Außenministerin Madeleine Albright im Weißen Haus, 28.9.1998   -   Copyright  WILLIAM PHILPOTT/AFP or licensors

Luftballons, Schmetterlinge, Spinnen - die Broschensammlung der verstorbenen Madeleine Albright ist legendär. Für jeden diplomatischen Anlass der passende Schmuck am Revers.

Den Anstecknadeln der früheren Außenministerin der USA widmet sich derzeit die Online Ausstellung "Read my pins" des National Museum of American Diplomacy.

Die Kuratorin Nancy Zinn des National Museum of American Diplomacy erklärt, "es gibt ein interessantes Foto von ihr im Ausstellungskatalog, auf dem sie mit Yassir Arafat spricht. Es waren extrem schwierige Verhandlungen, bei denen sie eine große Biene auf der Schulter trägt. Mit der macht sie eindeutig ein Statement."

Statements, aber auch Stimmungen, die Albright stolz zur Brust trug. Nachdem sie den Diktator Saddam Hussein kritisiert hatte, schrieb sein Dichter, sie sei "eine unvergleichliche Schlange", so dass Albright bei ihrem nächsten Treffen mit irakischen Beamten eine Schlangen-Anstecknadel trug.

In schwierigen Situationen griff sie oft zu symbolischen Anstecknadeln wie Engeln oder Friedenstauben.
Nancy Zinn
Kuratorin

"Es gibt viele Sonnenschein-Anstecknadeln und solche Dinge. In schwierigen Situationen griff sie oft zu symbolischen Anstecknadeln wie Engeln oder Friedenstauben und ähnlichen Dingen", sagt Zinn.

Als Außenministerin war Albright die ranghöchste Frau in der US-Geschichte. Mit extravaganten Broschen, mit denen sie sich ins kollektive Gedächtnis platzierte.