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Trauer um kleinen Bruder Dima (32) - Russlands Kriegsverbrechen in der Ukraine?

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Von Euronews  mit AFP , AP
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Polizist in der Ukraine, der sagt, er habe dieselben Gefühle wie alle anderen
Polizist in der Ukraine, der sagt, er habe dieselben Gefühle wie alle anderen   -   Copyright  AFP

Gelbe Fragezeichen markieren die Stellen, an denen Tote liegen sollen - nach Aussagen von Nachbarinnen und Nachbarn sowie andern Zeugenaussagen zufolge. In Andrivka unweit von Mariupol lebten vor dem Krieg 2.000 Menschen - bisher wurden drei Leichen entdeckt.

Einer der Toten ist Jurij Krawtschenni, er wurde 46 Jahre alt. Seine Leiche wurde in einem Garten verscharrt. Jurijs Witwe ist untröstlich.

Ihre Gefühle schreit sie heraus: "Was haben sie getan?"

Der Polizist aus Andrivka sagt: "Ich habe ähnliche Gefühle wie die anderen Leute hier. Nicht Soldaten, sondern Zivilisten wurden getötet. Heute haben wir einen Mann gefunden, der 30 Jahre alt war, und einen Mann, der fast 70 war. Sie wurden beide ermordet."

Immer mehr Leichen in Butscha bei Kiew

In Butscha, wo nach dem Abzug der russischen Truppen Dutzende Tote auf den Straßen lagen, haben die Behörden nach eigenen Angaben bereits die Leichen von mehr als 400 Zivilisten gefunden. Wolodymir Stefienkow hat gerade die Leiche seines kleinen Bruders in einem Massengrab bei der Kirche des Dorfes entdeckt. Sein Name war Dmitry, "Dima", und er war 32 Jahre alt. Seine Mutter versteht es nicht...

Sie sagt: "Sie haben ihn getötet. Er hat nie etwas Schlechtes zu jemandem gesagt, nie etwas Falsches getan, nicht einmal laut gesprochen."

Für Volodymyr und seine Mutter ergibt das alles keinen Sinn

Immer mehr Regierungen bieten der Ukraine Hilfe an bei der Untersuchung mutmaßlicher Kriegsverbrechen durch russische Truppen anbieten. Der Kreml beharrt darauf, dass die Gräueltaten inszeniert wurden.