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Sonnenblumenöl sitzt in der Ukraine fest und ist so teuer wie nie

Sonnenblumen so teuer wie nie
Sonnenblumen so teuer wie nie Copyright Chris Neal/AP
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Von Luke Hanrahan
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Das für den europäischen Markt bestimmte Sonnenblumenöl kommt aus dem Kriegsgebiet nicht raus.

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Mehr als die Hälfte der weltweiten Sonnenblumenölproduktion wird aus Blumen hergestellt, die in der Ukraine und Russland angebaut werden. Der Konflikt hat die Versorgung hart getroffen.

Ob Pommes Frites, Pfannengerichte oder Eintopf, der Krieg macht sich mittlerweile zumindest finanziell in den Küchen dieser Welt bemerkbar. Denn Speiseöl wird zu Rekordpreisen verkauft.

Anisa Khan besitzt ein Restaurant in London. Sie sagt: "Mit dem Anstieg des Ölpreises sind unsere Kosten um 200 bis 300 % gestiegen, ein deutlicher Anstieg. Öl ist die Basis für viele Gerichte. Und früher kosteten 20 Liter 20 Pfund. Jetzt bis zu 60 Pfund."

In London wurde die Lage noch dadurch verschlimmert, dass die Käufer in der Gastronomie auf jeweils zwei Fässer Sonnenblumenöl beschränkt waren.

Die Verknappung von Sonnenblumenöl hat den Preis anderer Pflanzenöle weltweit in die Höhe getrieben Soja-, Raps- und Palmöl - alle haben jüngst Preishöchststände erreicht.

Durch den Krieg sitzen Millionen Tonnen Sonnenblumenöl, die für den europäischen Markt bestimmt waren, in der Ukraine fest. Das Angebot ist gering, die Nachfrage groß.

Händler suchen nach Lösungen und hoffen jetzt verstärkt in Rumänien Sonnenblumen ernten zu können.

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