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Nach Unwettern: Südafrikas Präsident ruft landesweiten Katastrophenzustand aus

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Von Euronews  mit dpa, AP
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Zerstörung nach Unwettern in KwaZulu-Natal, Südafrika
Zerstörung nach Unwettern in KwaZulu-Natal, Südafrika   -   Copyright  AP

Nach weiteren heftigen Regenfällen an der Ostküste Südafrikas hat Präsident Cyril Ramaphosa landesweit den Katastrophenzustand ausgerufen. Er sprach von einer humanitären Katastrophe, die massiver und dringender Hilfsanstrengungen bedürfe. Das Leben, die Gesundheit und das Wohlergehen Tausender Menschen seien weiterhin bedroht, so Ramaphosa in einer Ansprache.

Der Präsident kündigte einen dreigleisigen Ansatz zur Bewältigung der Katastrophe an, der sich auf Soforthilfe, Erholung und Wiederaufbau konzentriert.

Rund 40.000 Menschen sind in der Provinz KwaZulu-Natal wegen der Unwetter vertrieben worden, in einigen Regionen gibt es seit Tagen weder Wasser noch Strom.

Die Behörden haben bisher 443 Todesopfer gemeldet, 48 Menschen werden weiterhin vermisst.

Innerhalb von 24 Stunden waren in einigen Regionen zwischen 200 bis 400 Millimeter Regen gefallen, mehr als dreimal so viel wie im Monatsdurchschnitt. 

Einer der größten Frachthäfen Afrikas in Durban ist bis auf Weiteres geschlossen.