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1. Europapokal seit 42 Jahren: Eintracht Frankfurts magische Nacht von Sevilla

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Von Euronews mit dpa
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Eintracht Frankfurt in Jubelpose nach dem Triumph von  Sevilla
Eintracht Frankfurt in Jubelpose nach dem Triumph von Sevilla   -   Copyright  Pablo Garcia/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Eintracht Frankfurt hat nach einem dramatischen Finale gegen die Glasgow Rangers die Europa League gewonnen. Dem ersten internationalen Titel seit dem UEFA-Cup Sieg 1980 gingen turbulente 120 Minuten und ein Elfmeterschießen in Sevilla voraus. Die Führung der Schotten durch Joe Aribo (57.) glich Rafael Borré nach 67 Minuten aus.

Frankfurts Torwart Kevin Trappp wurde zum Held des Abends in Sevilla. Kurz vor Ablauf der Verlängerung vereitelte der Nationalspieler zwei Großchancen der Rangers und rettete sein Team so ins Elfmeterschießen. Dort parierte Trapp den Versuch von Glasgows Routinier Aaron Ramsey. Anschließend verwandelte wiederum der Kolumbianer Borré seinen Versuch zum umjubelten 5:4 Endstand.

Selbst eine zunächst übel aussehende Kopfverletzung ihres Kapitäns Sebastian Rode steckte die Eintracht weg. Für den Ex-Profi von Bayern München und Borussia Dortmund ist es der größte Erfolg seiner Karriere. Die klaffende Wunde musste mit mehreren Stichen genäht werden. Rodes Laune tat das keinen Abbruch.

Die Frankfurter haben sich durch den Triumph erstmals in der Vereinsgeschichte auch einen Stzratplatz in der Champions League in der kommenden Saison gesichert. Das garantiert zusätzliche Millionenneinnahmen.

 "Die Königsklasse ist natürlich außergewöhnlich für Eintracht Frankfurt, aber wir werden unsere Transferstrategie nicht ändern", verkündete Eintrachts Sportvorstand Markus Krösche noch vor einer rauschenden Partynacht in Sevilla. Sie nahm ihren Auftakt mit der obligatorischen Sektdusche für Frankfurts österreichischen Trainer Oliver Glasner (OG).

10.000 Frankfurter Fans hatten das Spiel im Stadion verfolgt. Rund 40.000 weitere Anhängerinnen und Anhänger waren ebenfalls nach Andalusien gereist, um die Partie in der in Sevilla extra eingerichteten Fanzone zu verfolgen. Nur sechs Kilometer entfernt versammelten sich bis zu 100.000 Fans der Schotten, die ebenfalls bei einem Public Viewing mitfieberten.