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Macron-Partei gegen Linksbündnis NUPES: Spannung vor Parlamentswahl in Frankreich

Der französische Präsident Macron beim Besuch einer Gendarmerie-Kaserne in Gaillac.
Der französische Präsident Macron beim Besuch einer Gendarmerie-Kaserne in Gaillac. Copyright Caroline Blumberg/AP
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Von euronews
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Parteien auf der linken Seite der politischen Landschaft haben sich zusammengetan und wollen die Mehrheit in der französischen Nationalversammlung. Diese strebt auch Macrons Partei an.

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Emmanuel Macron, vor nicht einmal zwei Monaten in seinem Amt als französischer Präsident bestätigt, macht schon wieder Wahlkampf. Am Sonntag findet die erste Runde der Parlamentswahl statt, es geht um die Besetzung der 577 Sitze in der Nationalversammlung, für die sich 6293 Personen bewerben.

Macron strebt mit seiner Partei die Mehrheit an, doch die vereinigte Linke NUPES (bestehend aus der Linkspartei La France insoumise, den Grünen, der kommunistischen Partei und der sozialistischen Partei) unter der Leitung von Jean-Luc Mélenchon hat in manchen Umfragen die Nase vorn.

Beim Besuch einer Gendarmerie-Kaserne nordöstlich von Toulouse sagte Macron, er wolle daraufhinweisen, wie wichtig der Sonntag sei. „Wenn die Präsidentschaftswahl maßgeblich ist, so ist die Wahl der Abgeordneten entscheidend", betonte er.

Konservative kämpfen gegen den Absturz

Die konservative Partei Les Républicains kann laut Umfragen mit 35 bis 55 Sitzen rechnen, bisher sind es 101. Christian Jacob, der Vorsitzende von Les Républicains, meint: „In diesen fünf Jahren brauchen wir keine Leute, die ständig eine Revolution wollen und das Land aus jedem Grund lahmlegen. Wir brauchen nicht noch einmal fünf Jahre, die nichts bringen. Und das ist der Punkt, an dem wir für den Unterschied sorgen. Ich glaube, dass wir für eine Überraschung sorgen werden.“

Bei der Präsidentschaftswahl im April hatte die Kandidatin Valérie Pécresse der konservativen Partei mit weniger als fünf Prozent der Stimmen eine krachende Niederlage erlitten.

Wahl im Ausland: Nur 22,5 Prozent Beteiligung

Die im Ausland lebenden Wahlberechtigten haben bereits die erste Runde hinter sich, am vergangenen Wochenende wurde abgestimmt. Es geht um elf Sitze in der Nationalversammlung. Die Wahlbeteiligung im Ausland betrug nur 22,5 Prozent, in der ersten Runde lag die Präsidentenpartei vor der vereinigten Linken.

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