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Angriff auf Kremenchuk: Beschuss von Zivilziel oder Waffenlager?

Ein Mann legt an der Ruine des Einkaufszentrums eine Blume nieder
Ein Mann legt an der Ruine des Einkaufszentrums eine Blume nieder Copyright Efrem Lukatsky/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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In der ukrainischen Stadt kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, als ein Einkaufszentrum niederbrannte. Kiew und Moskau machen über die Ursache unterschiedliche Angaben.

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Nach den russischen Angriffen auf die ukrainische Stadt Kremenchuk werden noch mindestens 40 Personen vermisst. Die Zahl der Toten beträgt nach ukrainischen Angaben mindestens 20.

„Drei Minuten später gab es die Explosion"

Eine Überlebende, die in einem Schmuckgeschäft arbeitete, berichtete: „Die Sirene begann zu heulen, also sind wir in Richtung Hinterausgang gelaufen. Drei Minuten später gab es die Explosion. Unsere Haare und unsere Kleidung waren mit Glassplittern bedeckt. Überall war Qualm. Es war grauenvoll."

Die Ukraine wirft Russland vor, das gut besuchte Einkaufszentrum in Kremenchuk beschossen zu haben und zeigte Überreste eines Marschflugkörpers, der in dem Gebäude eingeschlagen sein soll. Der ukrainische Innenminister Denis Monastyrsky bestritt, dass es in dem Einkaufszentrum militärische Einrichtungen gab.

Lawrow berichtet von Angriff auf Waffen- und Munitionslager

Der russische Außenminister Sergej Lawrow schildete das Geschehen wie folgt: „Ein Lager, in dem amerikanische und europäische Waffen und Munition aufbewahrt wurden, wurde beschossen. Als Ergebnis der Munitionsexplosion fing das nahegelegene, leerstehende Einkaufszentrum Feuer. Ich sage das, denn je mehr Waffen geliefert werden, um den Konflikt zu verlängern, desto länger wird auch das Leid der Zivilbevölkerung anhalten“, so Lawrow.

In den Städten Kramatorsk und Slowjansk ist damit begonnen worden, alte und hilfsbedürftige Menschen in Krankenhäuser in andere Landesteile zu bringen. Beide Städte liegen rund 80 Kilometer westlich des umkämpften Lyssytschansk. Die Ukraine befürchtet, dass russische Einheiten auch Kramatorsk und Slowjansk ins Visier nehmen könnten.

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