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Judo-Grand-Slam in Budapest: Heydarow hatte die Gold-Ahnung

Hidayet Heydarow sorgte in Budapest für die Überraschung.
Hidayet Heydarow sorgte in Budapest für die Überraschung. Copyright International Judo Federation
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Von euronews
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Der Judoka aus Aserbaidschan gewann in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm.

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200 junge ukrainische Judoka wohnten dem zweiten Wettkampftag des Judo-Grand-Slam in Budapest bei. Sie alle leben nach der Flucht aus ihrem Heimatland jetzt in Ungarn.

Und in einer Schweigeminute wurde des ermordeten früheren japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe gedacht.

Marius Vizer, der Vorsitzende des Judoweltverbandes, eröffnete das Geschehen gemeinsam mit dem ungarischen Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky und László Toth, Vizepräsident des Judoweltverbandes.

Die Japanerin Horikawa Megumi nimmt Gold aus Budapest mit nach Hause. Sie gewann das Finale in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm aus. Montenegros Präsident Milo Đukanović händigte die Preise aus.

„Ich habe das umgesetzt, was ich in den Übungseinheiten einstudiert habe. Ich bin froh, dass ich zuerst eine Wertung erhielt, war aber etwas enttäuscht, weil aus dem ursprünglichen Ippon ein Waza-Ari wurde. Glücklicherweise habe ich mit demselben Schwung weitergemacht", so die Japanerin.

Heydarow: Frisch ins Finale

Hidayet Heydarow aus Aserbaidschan gewann in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm ein spannendes Finale gegen den amtierenden Weltmeister Lascha Schawdatuaschwili aus Georgien. In der Verlängerung fiel die Entscheidung zugunsten Heydarows. Für die Siegerehrung war der ungarische Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky zuständig.

„Als ich heute aufwachte, fühlte ich mich frisch, dass ich es ins Finale schaffen und dann nie aufgeben würde. Ich wusste also, dass ich die Goldmedaille holen würde", sagte Heydarow.

Niizoe Saki aus Japan räumte bei den Damen bis 70 Kilogramm ab. Leidtragende im Finale war Miriam Butkereit aus Deutschland. Sandor Csanyi, Geschäftsführer und Präsident der OTP-Bank, überreichte die Medaillen.

Guilherme Schimidt holte in Ungarns Hauptstadt die erste Goldmedaille für den brasilianischen Judoverband. Bei den Männern bis 81 Kilogramm stand er auf dem obersten Treppchen, Ungarns Sportstaatssekretär Ádám Schmidt zeichnete ihn aus.

Nicht zuletzt der Judonachwuchs hatte in Budapest so seinen Spaß an dem hochklassigen Wettkampfgeschehen. Und Anschauungsunterricht bei einigen der Weltbesten gab es ohnehin. Weiter geht es an diesem Sonntag unter anderem mit den Schwergewichten.

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