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Beschuss von Kurden mit 8 Toten - Irak bestellt türkischen Botschafter ein

Mindestens acht Menschen wurden bei dem Angriff in der autonomen Kurdenregion in der Provinz Dohuk getötet
Mindestens acht Menschen wurden bei dem Angriff in der autonomen Kurdenregion in der Provinz Dohuk getötet Copyright AFP
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Von Euronews mit dpa, AFP
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Der Irak hat nach einem Artilleriebeschuss im Norden des Landes mit mehreren Toten den türkischen Botschafter einbestellt.

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Der Irak hat nach einem Artilleriebeschuss im Norden des Landes mit mehreren Toten den türkischen Botschafter einbestellt.

Mindestens acht Menschen wurden bei dem Angriff in der autonomen Kurdenregion in der Provinz Dohuk getötet und weitere 26 verletzt. Der Irak verurteilte den Angriff aufs Schärfste. 

Dohuk ist eine beliebte Touristenregion im Nordirak. Die Behörden in der Region machten das Nachbarland Türkei für den Beschuss verantwortlich. Ankara wies den Vorwurf zurück.

Den kurdischen Angaben zufolge traf der Beschuss eine große Gruppe irakischer Touristen, die sich zum Zeitpunkt in der Region aufhielten. Gleichzeitig sollen aber auch Mitglieder der kurdischen Arbeiterpartei PKK in dem Ausflugsort gewesen sein.

Die Türkei greift im Norden des Irak immer wieder Ziele an und hatte zuletzt Mitte April eine Boden- und Luftoffensive begonnen. Die Angriffe richten sich nach türkischen Angaben gegen die verbotene Arbeiterpartei PKK, die auch in den USA und Europa als Terrororganisation gilt. 

Deutsche Regierung fordert eine Aufklärung

"Angriffe auf Zivilisten sind vollkommen inakzeptabel, ihr Schutz muss unter allen Umständen höchste Priorität haben.", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Donnerstag in Berlin. 

Die Umstände des Angriffs und die Verantwortung dafür müssten "dringend aufgeklärt werden", forderte er. Die Bundesregierung messe dem Respekt für staatliche Souveränität Iraks und der Achtung des Völkerrechts größte Bedeutung bei. "Wir werden Irak, einschließlich der Region Kurdistan-Irak insbesondere in Sicherheitsbelangen und der Stabilisierung des Landes weiterhin unterstützen", so der Sprecher.

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