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Eurozonen-Inflation eilt von Rekord zu Rekord

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Von euronews
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Schlechte Inflationszahlen für Eurozone
Schlechte Inflationszahlen für Eurozone   -   Copyright  Screenshot EBS

Trotz Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank klettert die Inflation von Rekord zu Rekord. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise in der Eurozone um 8,9 (Juni 8,6) Prozent. Das ist die höchste Rate seit Einführung des Euros als Buchgeld 1999.

Sehen wir uns die Juli-Zahlen des europäischen Statistikamtes Eurostat einmal im Detail an. Lebensmittel werden teurer, und zwar um fast zehn Prozent. 

Das hängt indirekt auch mit den höheren Energiepreisen zusammen, die der wahre Motor der Inflation sind: plus 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Im Eurozonen-Vergleich schneiden die baltischen Staaten am schlechtesten ab, dort stöhnen die Menschen unter einer Geldentwertung von 20 Prozent.

Im Vergleich dazu Deutschland: hier liegt die Inflation bei 8.5 Prozent. In Frankreich sind die Preise insgesamt um 6.1 Prozent gestiegen, doch in Belgien, Spanien, Griechenland und den Niederlanden liegt die Inflation bei über 10 Prozent.

Um die steigende Inflation zu bekämpfen, hat die Europäische Zentralbank am 21. Juni die Zinssätze zum ersten Mal seit 11 Jahren um einen halben Prozentpunkt erhöht. Es wird erwartet, dass im September eine weitere Anhebung folgen wird.