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Van der Bellen will Bundespräsident bleiben – Konkurrenz von FPÖ und Bierpartei

Alexander Van der Bellen (Aufnahme vom 11. Mai 22)
Alexander Van der Bellen (Aufnahme vom 11. Mai 22) Copyright Theresa Wey/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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Bis zum 9. September müssen je Bewerbung mindestens 6000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden, um einen Wahlvorschlag einzureichen.

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Zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl hat in Österreich die Jagd nach den für eine Bewerbung notwendigen 6000 Unterstützungserklärungen begonnen. Für Amtsinhaber Alexander Van der Bellen wird es ein Leichtes, diese zusammenzubringen. Bis zum 2. September - genau 37 Tage vor der Abstimmung - muss der Wahlvorschlag mit den erforderlichen Unterschriften eingereicht werden.

„Ich möchte mit aller Kraft, mit allem Engagement, mit aller Gelassenheit und Ruhe, aber vor allem aller Erfahrung, die ich habe, Österreich und seinen Bürgerinnen und Bürgern weitere sechs Jahre dienen“, so Van der Bellen.

Unterstützung erhält Van der Bellen von seiner früheren Partei, den Grünen. Neben dem 78-Jährigen beabsichtigen 17 weitere Männer und zwei Frauen eine Kandidatur für höchste Staatsamt, eine unmittelbar von ÖVP, SPÖ oder NEOS unterstützte Bewerbung ist nicht dabei.

FPÖ tritt mit Walter Rosenkranz an

Die Rechtsaußenpartei FPÖ schickt den Landesparteiobmann von Niederösterreich, Walter Rosenkranz, ins Rennen. Rosenkranz‘ Ziel: „Unser Österreich für uns wieder zurückzuholen, weil es liegt vieles im Argen. (...) Die Kostenlawine gefährdet immer mehr Österreicherinnen und Österreicher in der wirtschaftlichen Existenz. Die Teuerung ist Folge der fatalen Corona-Politik und - ja, ich sage es - selbstzerstörerischen Russland-Sanktionen“, sagte er.

Dominik Wlazny: Kandidat der Bierpartei

Ein Farbtupfer im Rennen um die Hofburg ist Dominik Wlazny, auch bekannt unter seinem Künstlernamen Marco Pogo. Mit 35 Jahren besitzt der Bundesparteiobmann der Bierpartei gerade so eben das für eine Bewerbung vorgeschriebene Mindestalter. „Ich glaube, es muss ein Umdenken stattfinden im Land. Ich glaube, wir müssen alle Politik neu denken. Und die Ereignisse in den letzten Jahren haben mich dazu bewogen: Ja, das ist etwas, was ich machen möchte“, sagte Wlazny.

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