Waffentraining, Finanzierung von Minenräumung: Soll will die EU die Ukraine unterstützen

Dänemarks Verteidiungsminister Morten Boedskow und Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf der Ukraine-Geberkonferenz in Kopenhagen, 11.08.2022
Dänemarks Verteidiungsminister Morten Boedskow und Ministerpräsidentin Mette Frederiksen auf der Ukraine-Geberkonferenz in Kopenhagen, 11.08.2022 Copyright Philip Davali/Philip Davali
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Von Euronews mit AP, dpa
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Dänemark hat 110 Mio. Euro für Waffen, Ausrüstung und Ausbildung für die Ukraine angekündigt.

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Waffen, die Ausbildung von Soldaten und Hilfe bei der Minenräumung - das sind die Hauptthemen bei der Ukraine-Geberkonferenz in Kopenhagen, bei der Vertreter:innen aus 26 Ländern zu Gast sind. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betonte die Wichtigkeit, der Ukraine auch zukünftig weiter zu helfen:

"Wir alle müssen unsere Unterstützung für die Ukraine fortsetzen und verstärken. Mit Waffentraining, Finanzierung von Minenräumung. Ich hoffe, dass wir uns hier und heute auf zusätzliche Beiträge einigen können. Und natürlich ist Dänemark bereit, seinen Teil dazu beizutragen. Heute können wir einen neuen Beitrag von 110 Millionen Euro für Waffen, Ausrüstung und Ausbildung ankündigen."

Zum Auftakt der Konferenz warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der per Videoschalte teilnahm, vor einer Katastrophe im ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja. Russland halte das Kernkraftwerk als "Geisel" und nutze es zur Erpressung, so Selenskyj. Europa müsse vor dieser Bedrohung geschützt werden. Das größte europäische Atomkraftwerk steht unter russischer Kontrolle, Kiew und Moskau machen sich seit Tagen gegenseitig für die Angriffe in dessen Umgebung verantwortlich.

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