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Antony über allen! Brasilianer (23) ist Königstransfer des Sommers

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Von Francisco Marques  & Euronews, dpa, AP
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Antony im Trikot von Ajax Amsterdam am 07.12.2021
Antony im Trikot von Ajax Amsterdam am 07.12.2021   -   Copyright  Peter Dejong/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Er kann seine Gegner leichtfüßig schwindlig spielen und diese Fähigkeit lässt sich Manchester United knapp 100 Millionen Euro kosten. Antony dos Santos, kurz: Antony, ist die spektakulärste Personalie des Sommer-Transfer-Karussels. Der 22-jährige brasilianische Nationalstürmer kam von Ajax Amsterdam zu den Red Devils, wo er mit seinem Ex-Trainer Erik Ten Hag wiedervereint ist.

Der niederländische Rekordmeister verabschiedete seinen Star mit einem "Danke, Antony" auf portugiesisch.

Über Twitter versprach Antony, mit Blut, Schweiß und Tränen alles für Manchester

Donnerstagabend endete die Transferperiode in Deutschland, Spanien, Italien, England und Frankreich. Dort dürfen ab sofort nur noch vereinslose Spieler verpflichtet werden.

Nach seiner Vorstellung bei dem Traditionsverein sagte Antony: "Mein Traum ist wahr geworden. Ich bin wirklich dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen, das mir alle hier entgegenbringen. Ich möchte hier Geschichte schreiben."

Klar ist auch, dass Weltstar Cristiano Ronaldo ManchesterUnited erhalten bleibt. Zweitteuerste Profis waren die Franzosen Wesley Fofana, der von Leicester City zum FC Chelsea wechselte, und Aurélien Tchouameni, den AS Monaco an Real Madrid verkaufte. Im Gegenzug gaben die Königlichen Casemiro an Manchester United ab.

Fofana erklärte über Twitter, der FC Chelsea sei fürs Titelsammeln wie gemacht. Und er sei gekommen, um zu gewinnen.

Deutscher Sommer-Rekord: Matthijs de Ligt

Den kostspieligsten Bundesliga-Transfer leistete sich Bayern München mit Abwehrspieler Matthijs de Ligt von Juventus Turin. Der gab Einblicke in sein Gefühlsleben in einem Interview, das der Verein Donnerstag veröffentlichte.

Insgesamt wechselten gleich acht der zehn teuersten Spieler des Sommers in die finanziell weich gebettete Premier League.

Die investierte rund 2,2 Mrd.Euro in Zugänge und damit mehr als die Ligen Deutschlands, Spaniens und Italiens zusammen.

Die 18 Vereine der deutschen Bundesliga ließen sich ihre Sommer-Transfers 480 Millionen Euro kosten.

Zum ersten Schaulaufen auf internationaler Bühne kommt es für Fofana und Co. schon in der kommenden Woche zum Auftakt der Gruppenphase der Champions League.