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Estoril-Konferenzen: Inspiration für die "Generation der Entschlossenheit"

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Von Nuno Prudêncio  & Euronews
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Die Hauptbühne bei den "Estoril Conferences"
Die Hauptbühne bei den "Estoril Conferences"   -   Copyright  Euronews/screengrab

Die Zukunft fest im Blick, haben in der Nähe von Lissabon die Estoril-Konferenzen begonnen. Prominentester Teilnehmer des Dialogs zwischen den Generationen ist Staatschef Marcelo Rebelo de Sousa. Das offizielle Motto lautet "Zukunft der Hoffnung". Im Mittelpunkt steht das Thema Nachhaltigkeit.

Der Autor und Filmregisseur Andri Magnason sagte: "Alles, was wir genau heute tun, hat direkte Auswirkungen auf diejenigen, die im Jahr 2100 leben werden. Es sind Menschen, die uns sehr nahe stehen. Wir müssen verstehen, dass wir zeitlich sehr nahe beieinander liegen."

Die Bandbreite der Themen reicht vom Klimawandel bis zu verschiedenen Formen der Diskriminierung, von Träumen bis zur Realität. Die Bilanz des ersten Konferenztages wra aus Sicht der Veranstalter positiv. Man werde weiter nach möglichen Lösungen suchen: "Für den Planeten. Für die Völker. Für Frieden"

Daniel Traça ist der Direktor von Nova SBE: "Wir sind hier in einer Schule, einer Universität. Wir hielten es für wichtig, viele Intellektuelle, Geschäftsführer, Aktivisten und Politiker zusammenzubringen, um diese Generation zu beeinflussen - und das ist das Thema der Konferenzen: Die sinnstiftende Generation - um die Welt zu verändern."

Unternehmerin Shani Danda: "Regierungen tun nicht genug"

Shani Danda ist Unternehmerin und arbeitet mit Behinderten zusammen: "Ein großer Teil meiner Arbeit konzentriert sich auf die Vertretung von Gemeinschaften, die sehr unterrepräsentiert sind, wie z. B. Menschen mit Behinderungen in südasiatischen Gemeinschaften. Leider bin ich der Meinung, dass die Regierungen und Wohlfahrtsverbände nicht genug tun."

Helena Gualinga ist Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin: "Wir sprachen über die Rolle der indigenen Völker bei der Bekämpfung des Klimawandels, über die Führungsrolle der Jugend und über die Mentalität und Philosophie der indigenen Völker".

Euronews-Korrespondent Nuno Prudencio kommentierte in Estoril: "Auch wenn die Maßnahmen sehr unterschiedlich waren, so war doch eine Gemeinsamkeit ganz klar: Der Wandel muss von allen gemeinsam getragen werden, nicht zuletzt, weil ein Scheitern keine Option ist."