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"Schockierender Anblick": Selenskyj besucht befreite Stadt Isjum

Wolodymyr Selenskyj in Isjum
Wolodymyr Selenskyj in Isjum Copyright AP Photo/Leo Correa
Copyright AP Photo/Leo Correa
Von Euronews mit AP/DPA
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Der Anblick sei sehr schockierend, so Selenskyj beim Betrachten der zerbombten Häuser. Aber gleichzeitig sei dies für ihn keine Überraschung. "Wir haben die gleichen Bilder in Butscha gesehen."

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach dem Rückzug russischer Truppen die zurückeroberte Stadt Isjum im Osten des Landes.

Sie ist gehört zu den strategisch wichtigen Orten, die die ukrainischen Streitkräfte im Zuge ihrer jüngsten Gegenoffensive aus russischer Hand befreien konnten. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und gilt als Tor zum Industrierevier Donbass und hatte vor dem Krieg über 40.000 Einwohner.

"Mit unserer Armee kehrt das Leben zurück"

Der Anblick sei sehr schockierend, so Selenskyj beim Betrachten der zerbombten Häuser. Aber gleichzeitig sei dies für ihn keine Überraschung. "Wir haben die gleichen Bilder in Butscha gesehen, in den zuerst wieder zurückeroberten Gebieten, die gleichen zerstörten Gebäude und getöteten Menschen.

Die ist Teil der aktuellen ukrainischen Geschichte und der modernen heutigen russischen Nation. Es bedeutet auch, dass mit unserer Armee das Leben zurückkehrt."

Russland hatte Isjum und andere Städte vor allem durch schwere Bombardierungen erobert. Jetzt, da die Ukraine wieder die Kontrolle über weitläufige Gebiete im Osten der Ukraine zurückerlangt hat, wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar, eine Spur der Verwüstung. 

Es gibt Berichte über Plünderungen und den ukrainischen Behörden zufolge Hinweise auf mutmaßliche Kriegsverbrechen der Besatzer. Im Gebiet Charkiw gebe es bereits 40 Verdachtsfälle, sagte Vize-Innenminister Jewhenij Jenin.

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